Extremismusdistanzierung

FEX wird verantwortet und umgesetzt von der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. und ist fester Bestandteil des Demokratiezentrums Baden-Württemberg. Im Vordergrund der Arbeit steht die Sensibilisierung im Kontext gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und damit verbundenen Radikalisierungsprozessen hin zu extremen Ideologien.

FEX | Fachstelle Extremismusdistanzierung

LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.

Mathieu Coquelin
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart

Tel.07 11 / 16 56 - 475
Fax:07 11 / 16 56 - 329
Mobil:0173 74 89 612
E-Mail:  fexdemokratiezentrum-bw.de

 

Wir bieten Beratung und Qualifizierung für Fachkräfte der offenen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Mit einem vielfältigen Angebot an Vorträgen und Workshops werden Multiplikator_ innen in ihrer Arbeit mit Jugendlichen gestärkt und unterstützt. Bei allen Angeboten ist eine individuelle Anpassung an die Bedarfe weiterer Zielgruppen möglich. Ziel ist es alltagseingelagerte Angebotsformen für die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit zu erarbeiten, die Radikalisierungsprozessen entgegenwirken. Neben den in dieser Broschüre aufgeführten konkreten Angeboten bieten wir Fachkräften auch individuelle Beratung über unsere Hotline: 0800 2016 112 

FEX ist die Fachstelle Extremismusdistanzierung der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V., verankert im Demokratiezentrum Baden-Württemberg.

Gemeinsam mit den mobilen Beratungsteams des Netzwerks „kompetent vor Ort" wendet sich FEX speziell an Jugendliche, die im besonderen Maße gefährdet sind, extreme Haltungen anzunehmen. Allerdings werden Jugendliche nicht direkt angesprochen, sondern die pädagogischen Fachkräfte der Offenen und Mobilen Jugendarbeit. Der Ansatz folgt der Logik, dass präventive Angebote in das Alltagsangebot eingebunden werden müssen.

Damit aus Haltungen kein Verhalten wird, bietet FEX den Kolleginnen und Kollegen der beiden Arbeitsfelder fachliche Begleitung und Sensibilisierung im Themenfeld mit besonderem Fokus auf die Beziehungsarbeit an. Darüber hinaus sollen die bisher bestehenden Netzwerke zugänglich gemacht und erfolgreiche Modelle und Methoden geteilt werden. Inwieweit bisher angewendete Methoden und Arbeitsansätze aus der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen für religiös motivierten Extremismus adaptiert werden können, soll in diesem Zusammenhang in der Methodenentwicklung stattfinden. Hier findet eine enge Zusammenarbeit mit der Fachstelle PREvent!on statt.

Ziel ist es lokale und regionale Unterstützungsbedarfe im Themenfeld von politischem oder religiösem Extremismus, Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und eventuell damit verbundener Gewalt zu erheben und Fachkräfte im Umgang mit diesen Themen zu stärken.