Landrat Dr. Matthias Neth zeigt sich erfreut über die Einrichtung der Beratungsstelle: „Gerade für Personen, die mit Jugendlichen arbeiten, ist eine Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit diesem Thema sehr wichtig. Ich hoffe, dass das neue Angebot gut angenommen wird.“
Bereits im März und Juli dieses Jahres hatte der Hohenlohekreis die Durchführung von zwei Fachtagen „gegen Rassismus“ unterstützt, welche in Kooperation mit dem Demokratiezentrum, sowie den Kreisjugendreferaten der umliegenden Landkreise stattgefunden haben. Anlässe für die Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Rechtsextremismus, Demokratiebildung und Extremismusprävention gibt es auch im Hohenlohekreis.

Das Beratungsnetzwerk „kompetent vor Ort - Gegen Rechtsextremismus“ ist Teil des Demokratiezentrums Baden-Württemberg und wird durch das bundesweite Programm „Demokratie leben!“, sowie durch das Land Baden-Württemberg gefördert. Mittlerweile gibt es über zwanzig regionale Beratungsstellen in Baden-Württemberg. Das Ziel der Beratung ist, Betroffene im Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen und/oder menschenverachtenden Einstellungen zu unterstützen. Dies kann in Form von Klärungsgesprächen, Fachinformationen im Themenfeld, konkreten Einzelberatungen, Elternberatung als auch in der Begleitung lokaler Bündnisse, Unterstützung von Aktionen für Respekt und Menschenrechte, Moderation von Runden Tischen oder Gemeinwesenberatung stattfinden. Das Angebotsspektrum ist groß und darf von jedem genutzt werden. Gemeinden, Schulen, Jugendhäuser, Einzelpersonen, Institutionen und Bündnisse können sich bei rechtsextremen Vorkommnissen an die regionale Beratungsstelle im Hohenlohekreis wenden.


Die regionalen Beratungsstellen sind auf der Homepage des Demokratiezentrums www.demokratiezentrum-bw.de benannt. Das Kreisjugendreferat ist unter jugendreferat@hohenlohekreis.de erreichbar.

Bildunterschrift:
Landrat Dr. Matthias Neth (2. v.r.) gemeinsam mit (v.r.n.l.) Dezernentin für Familie, Bildung und Gesundheit Ursula Mühleck, Jugendamtsmitarbeiterin Yasemin Serttürk und Amtsleiter Jugendamt Josef Grochla.