Verein(t) gegen Rassismus! Stuttgarter Migrantenvereine gegen Islam-, Muslimfeindlichkeit und Alltagsrassismen!

Träger

Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Anna Lampert
Marktplatz 4
70173 Stuttgart
Tel. 07 11 / 248 480 821
Fax: 07 11 / 248 480 888
E-Mail: anna.lampertforum-der-kulturen.de
infoforum-der-kulturen.deforum-der-kulturen.de

Kurzbeschreibung

Soziale Ausgrenzung oder diskriminierende Haltungen gegenüber dem Islam, Musliminnen und Muslimen, Roma und Sinti, Homosexuellen und anderen kulturellen bzw. religiösen Lebenswelten sind in der Gesellschaft wie aber auch in Migrantencommunities und Migrantenvereinen ein immer noch verbreitetes Phänomen. Gleichzeitig aber sind viele Migranten und Migrantinnen selbst Opfer von Diskriminierungen und Vorurteilen.
Das Forum der Kulturen sieht in kulturellen Aktivitäten (Theater, Film, Literatur, Ausstellungen, Comedy, etc.) eine Chance, sich den Themen Islamophobie und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu nähern und bei den Zielgruppen, insbesondere bei Migrantenvereinen und auch bei der breiten Öffentlichkeit, eine Offenheit für heikle Fragestellungen zu erreichen.
Ein weiteres wichtiges Arbeitselement des Projektes wird die gemeinsam mit aktiven Migrantenvereinen in einem partizipativen Prozess erarbeitete und von der Mitgliederversammlung des Forums der Kulturen beschlossene „Charta gegen Islamfeindlichkeit und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sein.
Flankierend werden gezielte Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Migrantenvereinen angeboten, die, unterstützt durch das Forum der Kulturen, eine vorurteilsbewussten Sensibilisierung und das antirassistischen Engagements der Mitglieder vorantreiben sollen. Als Mehrwert zielt das Projekt darauf ab, im Handlungsfeld der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit neue Methoden, Strategien und Erkenntnisse in der Zusammenarbeit mit Migrantenvereinen zu gewinnen. Eine Handreichung wird als Projektabschluss erstellt.

Hauptziel ist es, Migrantenvereine bezüglich gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere Muslimfeindlichkeit, zu sensibilisieren und sie zu motivieren, sich hiergegen auch innerhalb der eigenen Community zu engagieren. Neben dem Hauptaugenmerk auf „Islam-/Muslimfeindlichkeit“ werden auch andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit thematisiert, sofern sie bei der angesprochenen Migrantengruppe relevant sind. Dabei stehen sowohl eigene Diskriminierungserfahrungen („Opfer“) als auch eigene Vorurteile und Rassismen („Täter“) im Mittelpunkt.

Zielgruppen

Migrantenvereine in Stuttgart, breie Öffentlichkeit+

Schwerpunkte

Anti-Rassismus-Arbeit, insbesondere Muslimfeindlichkeit