Fördermöglichkeiten

Europäischer Wettbewerb

Ziel des Wettbewerbs ist es der Unterrichtserfahrung von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern eine europäische Dimension zu verleihen und das Interesse an europäischen Fragen zu wecken und zu fördern.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Bildung / Erziehung , Kunst / Kultur , Interkultureller Austausch , Schule
Art der Organisation:
Preise/Wettbewerbe
Steckbrief:
Kreativ lernend Europa entdecken und mitgestalten – das ist das Ziel des Europäischen Wettbewerbs. Mit jährlich gut 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an bundesweit weit über 1.000 Schulen ist er seit dem Gründungsjahr 1953 nicht nur der älteste, sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

Der Wettbewerb fordert zu vertiefter Auseinandersetzung mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht auf und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Aufgabenstellung und Methodik bieten den Lehrkräften eine konkrete Möglichkeit, die europäische Dimension im Unterricht zu erschließen. Die Themen zeigen auf, wo europäische Bezüge wirksam sind und auf welchem Feld europäische Entscheidungen verlangt werden. Sie machen auch deutlich, dass vielfach nur gemeinschaftliches Handeln Erfolg verspricht.

Als einer der gesamtstaatlich anerkannten und geförderten Wettbewerbe steht der Europäische Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Kultusministerkonferenz (KMK) empfiehlt Schulen die Teilnahme, die Kultusministerien der Länder unterstützen seine Durchführung. Die Förderung tragen das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt, die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Kultusverwaltungen der Länder. Ein von der KMK eingesetzter Lenkungsausschuss bestimmt die Richtlinien des Wettbewerbs.

Alle Informationen zum Wettbewerb finden sich auch unter europaeischer-wettbewerb.de .

Europäische Bewegung Deutschland e.V.

Sophienstr. 28/29
10178 Berlin

Telefon: +49-30-3036201-10
Fax: +49-30-3036201-19
E-Mail: infonetzwerk-ebd.de
Internet: netzwerk-ebd.de
Gründungsjahr:
1953
Förderabsicht:
Auszeichnung von Spitzenleistungen, Projektbezogenes Schaffen
Förder-Turnus:
jährlich
Eigenbewerbung:
erforderlich
Extras:
Unter europaeischer-wettbewerb.de > "Teilnahme" > "Arbeitshilfen" finden sich zahlreiche Materialien, Ideen und Anregungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Europa. Neben Hintergrundmaterial zu der aktuellen Wettbewerbsrunde wird dort auch Grundlagenwissen zur europäischen Integration und didaktisches Material für den Unterricht zur Verfügung gestellt.
Antrag:
Unter europaeischer-wettbewerb.de > "Teilnahme" > "Downloads" stehen die Formblätter für Schulen und Schüler zum Download zur Verfügung.
Bewerbung-Hilfe:
Wettbewerbsbeiträge werden zusammen mit den Formblättern 1 und 2 an die Adresse im jeweiligen Land geschickt. Dabei gilt es die Einsendefristen im jeweiligen Land zu berücksichtigen. Schüler/-innen reichen mit ihren Arbeiten das Formblatt 1 in zweifacher Ausführung ein (bitte unbedingt beide Unterschriften leisten, sonst kann die Arbeit nicht auf Bundesebene zur Jurierung zugelassen werden), eines kleben sie auf die Rückseite ihrer Arbeit, das andere geben sie separat ab. Zusätzlich müssen die Schulen das Formblatt 2 ausfüllen und dort Angaben zu allen Wettbewerbsbeiträgen und Lehrkräften ihrer Einrichtung machen.

Organisatorische Hinweise
- Bei den Arbeiten aller Teilnehmenden gilt es jeweils zwei Formblätter 1 zu verwenden. Eines ist der Arbeit beizufügen, das andere zusammen mit Formblatt 2 einzureichen. Dies gilt auch für Gruppen. Das Formblatt 2 bitte möglichst nur einmal pro Schule einreichen.
- Die Arbeiten sind an die angegebenen Einsendeadressen in den Ländern zu schicken, von wo die Arbeiten zur Teilnahme an der Landesjurierung und ggf. auch zur Bundesjurierung weitergeleitet werden.
- Die betreuenden Lehrkräfte werden gebeten, eine Vorauswahl zu treffen und nur solche Arbeiten an ihre Landesjury zu schicken, die berechtigte Aussicht auf Erfolg haben. Auf dem Formblatt 2 sind jedoch sowohl die Anzahl der insgesamt angefertigten Arbeiten in der Schule, als auch die der zur Jury eingereichten Arbeiten zu erfassen.
- Die Versandkosten für die Einsendung der Wettbewerbsarbeiten tragen die Einsender.
- Ein Anspruch auf Rückgabe der eingereichten Arbeiten besteht nicht. Es wird daher empfohlen, die Arbeiten vor der Einsendung zu dokumentieren. Wenn möglich erfolgt die Rückgabe der Arbeiten nach Abschluss der Wettbewerbsrunde über die Landesstellen.

Formale Vorgaben:
- Schriftliche Arbeiten dürfen 10 Seiten (1,5-zeilig, 12pt) nicht überschreiten. Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis sowie ggf. beigefügte Dokumentationen (Statistiken, Bilder) zählen hierbei nicht mit.
- Bildnerische Arbeiten dürfen ein Format von 60x80 cm (einschl. Passepartout) nicht überschreiten. Größere oder plastische Arbeiten bitte nur als Foto mit Angaben zu Größe und Technik des Originals einreichen.
- Multimediale Arbeiten auf CD/DVD müssen unter Windows lauffähig sein (PowerPoint, HTML, Flash als Selbstläufer, AVI-, MP3-, MP4- und WMV-Format). Darüber hinaus benötigte Software muss mitgeliefert werden. Eine Beschreibung des Inhalts und/oder ein Drehbuch müssen beiliegen. Filme dürfen 5 Minuten nicht überschreiten, Präsentationen höchstens 20 Folien umfassen. Arbeiten müssen auch offline vorliegen.
- Nichtbeachtung der formalen Vorgaben kann zum Ausschluss vom Wettbewerb führen.

Einsendetermine und -adressen für die jeweiligen Bundesländer finden sich unter europaeischer-wettbewerb.de > "Teilnahme" > "Einsendung".
Einreichfristen:
10. Februar (für Arbeiten aus Baden-Württemberg)
Wissenswertes:
eTwinning im Europäischen Wettbewerb
Seit mehrern Jahren schon kooperieren der Europäische Wettbewerb und Europas größte Onlineplattform für schulischen Austausch eTwinning. eTwinning bietet Schulklassen die Möglichkeit, die Aufgaben des Europäischen Wettbewerbs zusammen mit Schulklassen aus dem Ausland zu erarbeiten und dabei wertvolle Geldpreise von bis zu 1.000 Euro zu gewinnen. Aufgrund der positiven Resonanz und steigender Teilnahmezahlen können seit der 63. Wettbewerbsrunde alle Aufgaben auch über eTwinning bearbeitet werden.

Bewertung
- Wesentliches Beurteilungskriterium einer Arbeit ist die erkennbare europäische Dimension.
- Zudem werden Idee und Inhalt sowie Form und Originalität entsprechend der medialen Spezifika bewertet (Text, Bild, Multimedia).
- Die Kooperation mit europäischen Partnerschulen wird von den Jurys zusätzlich positiv bewertet. Es ist nicht erforderlich, dass die ganze Arbeit als Gemeinschaftsarbeit entstanden ist. Es können auch einzelne Bestandteile mit Hilfe der Partner erarbeitet worden sein.
- Die Entscheidungen der Jurys sind nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preise
Die Bundesjury vergibt etwa 600 Preise, darunter viele attraktive Geld- und Sachpreise wie Bücher, Abonnements und Spiele für die jüngeren Teilnehmer. Die Älteren werden zu spannenden Besuchsprogrammen nach Berlin, Brüssel oder Straßburg eingeladen und bekommen so die Möglichkeit, deutsche und europäische Politik und Kultur hautnah zu erleben. Wer keinen Bundespreis gewonnen hat, kann auf die Preise auf Landesebene hoffen. Denn auch hier vergeben die Kultusministerien, Landesbeauftragten und viele ehrenamtlich Engagierte z.B. der Europa-Union tolle Preise. Die Preisverleihungen des Europäischen Wettbewerbs finden ausschließlich auf Landesebene statt, auch die Verleihung der Bundespreise.

Eine ausführliche Übersicht über alle Preiskategorien findet sich unter europaeischer-wettbewerb.de > "Europäischer Wettbewerb" > "Preise".
Richtlinien:
Teilnahmebedingungen:
- Teilnahmeberechtigt sind Schüler/-innen aller Schularten in Deutschland sowie deutscher Schulen im Ausland.
- Zu allen Themen sind Einzel- und Gruppenarbeiten (maximal vier Mitglieder) zugelassen.
- Die Themen können in beliebiger Art und Weise bearbeitet werden, die aufgeführten möglichen Methoden sind als Inspiration gedacht.
- Bei rein gestalterischen Arbeiten sollte möglichst der europäische Bezug auf dem Formblatt 1 erläutert werden.
- Alle Themen sind für die Bearbeitung via eTwinning zugelassen sen. Für eTwinning gelten gesonderte Teilnahmebedingungen, die unter etwinning.de/ew2017 veröffentlicht sind.
- Ältere Schülerinnen und Schüler dürfen nicht die Aufgaben aus Modulen bearbeiten, die für tiefere Klassen vorgesehen sind, jüngere jedoch die für höhere. Dies gilt vor allem für Schüler der 10. Klasse des achtjährigen Gymnasiums (G8).
- Sollten Teilnehmende das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist eine Teilnahme nur dann gestattet, wenn eine Einwilligung ihrer gesetzlichen Vertreter vorliegt, die dem Veranstalter auf Wunsch schriftlich nachzuweisen ist.

(Quelle: europaeischer-wettbewerb.de > "Teilnahme" > "Teinahmebedingungen")
Unter europaeischer-wettbewerb.de > "Schülerarbeiten" stehen die Wettbewerbsarbeiten vergangener Ausschreibungen sortiert nach Jahren zur Verfügung.
Satzung:
In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne
64. Europäischer Wettbewerb 2017


Selbst im digitalen Zeitalter haben Bräuche, Feste und Traditionen nicht ihre Kraft verloren. Sie prägen die europäische Kultur bis heute, auch wenn ihr historischer Ursprung manchmal in Vergessenheit geraten ist oder sich ihre Gestalt im Laufe der Zeit verändert hat.

Neue kulturelle Einflüsse spiegeln sich ebenfalls in Bräuchen und Traditionen wider – Halloween, der Eurovision Song Contest, aber auch Phänomene wie Public Viewing bei sportlichen Großereignissen haben sich zu "modernen Traditionen" entwickelt.

Kultur ist immer im Wandel, sie ist eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der 64. Europäische Wettbewerb 2017 schickt Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz und ermutigt sie, die kulturelle Vielfalt Europas selbstständig zu erforschen. Die Sonderaufgabe fordert dazu auf, Europa aus der Perspektive neu zugewanderter Mitschüler/innen zu betrachten.
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