Fördermöglichkeiten

On y va – auf geht’s – let’s go!

Der Ideenwettbewerb unterstützt europäische Bürgerinnen und Bürger dabei, ihr Engagement in konkreten Projekten international auszurichten und gleichzeitig ein Netzwerk aus engagierten europäischen Bürgern zu etablieren.

Förderfelder:
Bildung / Erziehung , Gemeinwesen , Demokratieförderung , Interkultureller Austausch , Kunst / Kultur , Soziales , Sport , Kommunikation / Medien
Art der Organisation:
Preise/Wettbewerbe
Steckbrief:
Der Wettbewerb unterstützt zivilgesellschaftliches Engagement innerhalb Europas und Arbeiten zugunsten des Gemeinwohls. Dabei geht es zunächst um ein Zeichen der Anerkennung dieses Engagements.

Gleichzeitig sollen die Projektträgerinnen und Preisträger aber auch dazu ermutigt werden, ihre Arbeit in einem europäischen Umfeld mit Partnern weiterzuentwickeln und auszubauen. Die eigene Horizonterweiterung ist dabei ebenso wichtig wie die Schaffung von neuen Kontakten, die dauerhaft genutzt werden können und sollen.

"On y va – auf geht’s – let’s go!" ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung, das in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Institut (dfi) durchgeführt wird. Die Projektleitung liegt beim dfi.

Alle Informationen zum Wettbewerb finden sich auch unter auf-gehts-mitmachen.eu .

Robert Bosch Stiftung GmbH

Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart

10 06 28
70005 Stuttgart

Telefon: 07 11 46 08 4-0
Fax: 07 11 46 08 4-940
Internet: www.bosch-stiftung.de
Gründungsjahr:
2007
Förderabsicht:
Projektbezogenes Schaffen
Förder-Turnus:
regelmäßiger Turnus
Eigenbewerbung:
erforderlich
Antrag:
Die Bewerbung erfolgt über die Website des Programms (auf-gehts-mitmachen.eu > "Teilnehmen!" > "Bewerbung"). Das Formular kann online ausgefüllt und elektronisch versendet werden. Verschiedene Unterlagen sind zusätzlich per Post an das Deutsch-Französische Institut in Ludwigsburg zu senden.
Bewerbung-Hilfe:
Das Bewerbungsformular umfasst Fragen zu den beteiligten Institutionen, zu den geplanten Aktivitäten und dem Ablauf des Projekts. Erforderliche zusätzliche Unterlagen sind:

- Dreisprachige Kurzbeschreibung des Projekts
- Einverständniserklärung des Antragstellers
- Gemeinnützigkeitsnachweis des Antragstellers
- Kosten- und Finanzierungsplan
- Absichtserklärung der Projektpartner

Die Bewerbung muss sorgfältig und vollständig ausgefüllt werden. Die Einverständniserklärung des Antragstellers muss von einer zeichnungsberechtigten Person der antragstellenden Institution/Organisation unterschrieben werden. Diese Unterschrift muss im Original vorliegen (nicht per Fax oder in eingescannter Form). Der Antragsteller muss der Bewerbung außerdem eine Gemeinnützigkeitsbescheinigung, die Satzung sowie den Vereinsregisterauszug beilegen. Die Kurzbeschreibung des Projekts sollte dreisprachig eingereicht werden, da sie dazu verwendet wird, das Projekt bei der Online-Abstimmung auf der Website vorzustellen.

Eine Übersicht über die im Bewerbungsformular geforderten Angaben sowie weitere Hinweise zur Bewerbung lassen sich unter auf-gehts-mitmachen.eu > "Teilnehmen!" > "Bewerbung" sowie "FAQ" finden.
Einreichfristen:
04. Oktober für Projekte mit Beginn ab 01. Dezember.
Wissenswertes:
Wie werden die Projekte ausgewählt?
Die bis zum jeweiligen Stichtag eingegangenen Bewerbungen werden von der RBSG und dem dfi auf Vollständigkeit und Erfüllung der formalen Bedingungen überprüft. Die vorliegenden Projektideen werden durch die beiden Institutionen in Kategorien eingeteilt.

Mit der von den Projektteams selbst verfassten Kurzbeschreibung werden die Projektvorschläge anschließend auf der Website präsentiert und zur Abstimmung vorgestellt.

Nach Ablauf der Abstimmungszeit von jeweils 3 Wochen werden die Ergebnisse auf der Website veröffentlicht und die in der Bewerbung genannten gesetzlichen Vertreter des Antragstellers informiert.

Teilnahme an einem Seminar
Das dfi organisiert regelmäßig Seminare und lädt dazu Vertreter der geförderten Projekte ein. Die Teilnahme an einem Seminar ist verbindlich. Das dfi übernimmt die Unterkunfts- und Verpflegungskosten im Rahmen des Seminars und die Erstattung der Reisekosten für jeweils eine Person jeder Partnerinstitution.

Verwendung der Mittel
Die bewilligten Mittel müssen für die Maßnahmen der internationalen Zusammenarbeit (z.B. gegenseitige Besuche, gemeinsame Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit,…) verwendet werden. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 5.000 Euro. Bei der Bewerbung ist ein Kosten- und Finanzplan mit einzureichen. Es werden keine bereits angefallenen Kosten berücksichtigt (keine Förderung von laufend oder bereits abgeschlossenen Projekten).

Besondere Hinweise für Schulen
Die Ausschreibung richtet sich auch an Schulen, Lehrkräfte und Schülergruppen in Deutschland und Frankreich, die ein gemeinnütziges Vorhaben mit einem deutschen, einem französischen und einem weiteren europäischen Partner umsetzen möchten. Dieses Vorhaben sollte allerdings schwerpunktmäßig außerhalb der regulären Unterrichtszeit verfolgt werden und die Teilnahme der Schüler am Projekt muss freiwillig sein.
Richtlinien:
Wer kann teilnehmen?
Grundsätzlich alle Gruppen (Vereine, Institutionen …), die sich für ein gemeinnütziges Projekt engagieren und in einem internationalen Team, bestehend aus einem französischen, einem deutschen und einem weiteren Partner aus einem EU-Mitgliedsstaat arbeiten. Ganz besonders auch solche, die noch nicht viel Erfahrung mit internationalen Kooperationen haben.

Es sind alle Themenbereiche angesprochen, egal ob Projekte aus Kultur, Bildung, Sozialwesen, Gesundheit, Sport oder Umwelt. Wichtig ist, dass die internationale Öffnung zu einer neuen Dynamik in der praktischen Arbeit führt.

Sprachkenntnisse der jeweiligen Partnersprachen sind natürlich hilfreich. Sie sind aber keineswegs eine Voraussetzung für die Teilnahme am Programm, wie Erfahrungen mit dem Vorgängerprogramm (2007-2014) gezeigt haben. Es gibt immer einen Weg der Verständigung.

Damit ein Projekt zur Teilnahme am Ideenwettbewerb zugelassen werden kann, kontrollieren das dfi und die RBSG die Vollständigkeit der Unterlagen und überprüfen die Bewerbungen anhand formaler Kriterien. Diese sind:

- Gemeinnützigkeit
Einer der beteiligten Partner benötigt den verbindlichen Nachweis der Gemeinnützigkeit. Dieser Partner muss der Antragsteller sein.
An der Projektumsetzung müssen alle drei Projektpartner einen aktiven Anteil haben. Die Aufgaben können dennoch unterschiedlich aufgeteilt sein. Wichtig ist auch, dass das Projekt selbst gemeinnützige Zwecke verfolgt (gefördert werden keine Projekte mit kommerziellen Zielen).
- Beteiligung von 3 Partnern
Das Projekt muss von einem Partner aus Deutschland, einem aus Frankreich und einem dritten aus einem weiteren EU-Mitgliedsstaat getragen werden. Die Einbindung weiterer Partner, auch von außerhalb der EU, ist möglich.
- Austausch
Der Grundgedanke des Ideenwettbewerbs ist, dass engagierte Gruppen in Europa zusammenarbeiten und voneinander profitieren. Diese internationale Kooperation soll einen Mehrwert für das vorgeschlagene Projekt und für die beteiligten Akteure bedeuten. Der Austausch steht dabei im Vordergrund.

Die Projektdauer und der Projektzeitraum sind grundsätzlich frei wählbar. Zu beachten ist allerdings stets die aktuelle Bewerbungsfrist.

(Quelle: auf-gehts-mitmachen.eu > "Teilnehmen!" > "Teilnahmebedingungen")
Projekte, die im Rahmen des Programms zur Zeit eine Förderung erhalten oder diese bereits erhalten haben, werden unter auf-gehts-mitmachen.eu > "Die geförderten Projekte" vorgestellt.
Satzung:
Die aktuelle Ausschreibung lässt sich unter auf-gehts-mitmachen.eu finden.
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