Fördermöglichkeiten

Erasmus+ JUGEND IN AKTION Leitaktion 1 - Jugendbegegnungen

Während einer Jugendbegegnung können Jugendliche innerhalb kurzer Zeit: Ihre Kompetenzen ausbauen, interkulturelle Erfahrungen machen, neue Sichtweisen kennenlernen, Solidarität und europäisches Miteinander erfahren.

Förderfelder:
Soziale Integration , Demokratieförderung , Interkultureller Austausch , Kinder / Jugendliche
Art der Organisation:
EU-Förderung
Steckbrief:
Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION das Förderprogramm für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung.

Junge Menschen sollen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erlangen. Junge Europäerinnen und Europäer sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mit zu gestalten. Solidarität und Toleranz über Grenzen hinweg will das Programm wecken und jungen Menschen somit das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft vermitteln.

Die Leitaktion 1 - Lernmobilität von Einzelpersonen umfasst verschiedene Formate. Dazu gehören
- Jugendbegegnungen
- der Europäische Freiwilligendienst sowie
- Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit

In diesem ersten und von den Fördermitteln her größten Aktionsbereich wird es weiterhin Jugendbegegnungen geben, und zwar bi-, tri- und multilateral. Erhalten bleiben der Europäische Freiwilligendienst und Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit.

Weitere Informationen zur Leitaktion 1 - Jugendbegegnungen im Förderprogramm Erasmus+ finden sich unter jugend-in-aktion.de > "Förderung" > "Leitaktion 1: Jugendbegegnungen".

JUGEND für Europa Nationale Agentur Erasmus+ JUGEND IN AKTION

Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn

Telefon: 0 228 9506220
Fax: 0 228 9506222
E-Mail: jfejfemail.de
Internet: www.webforum-jugend.de
Extras:
Im Bereich "Service" unter jugend-in-aktion.de > "Service" gibt es unter anderem eine Aufstellung über für das EU-Programm wichtige Datenbanken, Publikationen, sowie Informationen zu den SALTO Ressource Centres und dem Eurodesk-Jugendinformationsnetzwerk., Wer an geförderten Jugendmobilitätsprojekten aus dem Programm Erasmus+ teilnimmt, entwickelt persönliche, soziale und berufliche Kompetenzen, entwickelt ein stärkeres europäisches Bewusstsein, entwickelt ein besseres Verständnis für andere Menschen aus anderen Kulturen, entwickelt...
Diese Erfahrungen und Lernergebnisse will der Youthpass festhalten und nach außen sichtbar machen. Dabei nutzt er die europaweit definierten Schlüsselkompetenzen für Lebenslanges Lernen.

Der Youthpass wird online erstellt unter youthpass.eu . Es gilt das Prinzip: Wer die Förderung bekommen hat, kümmert sich auch um die Ausstellung des Youthpass

Weitere Informationen zum Youtpass gibt es unter jugend-in-aktion.de > "Über das Programm" > "Youthpass".
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Die nötigen Unterlagen für die Beantragung der Förderung, die Durchführung der Projekte sowie alle weiteren Hintergrundinformationen und Vordrucke lassen sich bequem im Dokumenten-Center (jugend-in-aktion.de > "Dokumentencenter" > "Jugendbegegnungen") finden.
Antrags-Hilfe:
Antragsteller müssen sich vor der Antragstellung zentral in Brüssel registrieren lassen.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das E-Formular. Einige Fragen und Antworten zum Ausfüllen des Formulars wurden unter jugend-in-aktion.de > "FAQs" zusammengestellt.

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden sich im "Programmhandbuch Erasmus+" unter jugend-in-aktion.de > "Programm-Handbuch Jahr".

Es ist möglich, in einem Antrag mehrere Projekte aus der Leitaktion 1 zusammenzufassen.
Einreichfristen:

- 02. Februar, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.05. und 30.09.
- 26. April, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.08. und 31.12.
- 04. Oktober, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.
Wissenswertes:
Ziele von Erasmus+ JUGEND IN AKTION
Erasmus+ JUGEND IN AKTION hat u.a. folgende Ziele:
- Stärkung und Anerkennung von Schlüsselkompetenzen und Fähigkeiten, insbesondere für Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf;
- Förderung einer Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben in Europa und am Arbeitsmarkt;
- Verstärkte Zusammenarbeit / Verbindung zwischen Jugendbereich und Arbeitsmarkt;
- Förderung Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit, vor allem durch stärkere Kooperationen von Organisationen in der Jugendarbeit;
- Ergänzende Begleitung politischer Reformen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene;
- Unterstützung und Entwicklung wissens- und forschungsbasierter Jugendpolitik;
- verstärkte Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens:
- Aufwertung der internationalen Dimension von Aktivitäten im Jugendbereich und der Rolle von Jugendarbeiter/innen.

Ziele der Leitaktion 1 - Lernmobilität von Einzelpersonen
- Die Leitaktion will das Lernfeld Europa für junge Menschen, insbesondere für junge Menschen mit geringeren Chancen erschließen. Die Schlüsselkompetenzen und Fähigkeiten junger Menschen sollen gestärkt und anerkannt werden, damit sie sich aktiv am Arbeitsmarkt und am demokratischen Leben beteiligen können.
- Neben der Förderung des interkulturellen Dialogs und des Fremdsprachenerwerbs tragen Jugendmobilitätsprojekte zur sozialen Eingliederung und zu Solidarität bei.
- Fachkräfte werden im Rahmen von Mobilitätsprojekten zur Weiterentwicklung der europabezogenen Jugendarbeit qualifiziert. Die Projekte dienen dem Aufbau und der Entwicklung einer europäischen Zusammenarbeit und Vernetzung im Bereich der Jugendarbeit.
Richtlinien:
- Eine Jugendbegegnung bringt mindestens 16 und maximal 60 Jugendliche aus verschiedenen Ländern zusammen.
- Sie ist offen für junge Menschen im Alter zwischen 13 und 30 Jahren. Insbesondere diejenigen, die sonst wenig Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung haben, sollen von einer Teilnahme profitieren.
- Eine Jugendbegegnung kann bi-, tri- oder multilateral sein. Ohne An- und Abreise dauert sie zwischen fünf und 21 Tagen.

Partner
Zwei und mehr feste Partnergruppen aus Programm- oder Partnerländern. Als Antragstellende kommen in Frage:
- gemeinnützige Organisationen oder Einrichtungen, Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs)
- Europäische Jugend NROs
- Unternehmen in gesellschaftlicher Verantwortung
- Soziale Unternehmen
- öffentliche Körperschaften auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene
- Vereinigungen von Regionen
- Europäische Zusammenschlüsse territorialer Zusammenarbeit

Förderfähige Länder
Eine Auflistung aller Länder, die das Programm mit ihren Nationalagenturen umsetzen und vollständig an allen Aktionen des Programms teilnehmen können, findet sich unter jugend-in-aktion.de > "Über das Programm" > "Fördefähige Länder". An allen geförderten Maßnahmen aus dem Programm Erasmus+ muss ein Programmland beteiligt sein.

(Quelle: jugend-in-aktion.de > "Über das Programm" > "Erasmus+ JUGEND IN AKTION" & "Förderung" > "Leitaktion 1: Jugendbegegnungen" > "Fact Sheet: Jugendbegegnungen")
Unter jugend-in-aktion.de > "Service" > "Projekte guter Praxis" findet sich eine Übersicht bereits geförderter Maßnahmen im Förderprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION.
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