Fördermöglichkeiten

Erasmus+ JUGEND IN AKTION Leitaktion 3 - Strukturierter Dialog

Sich am demokratischen Leben Europas zu beteiligen – dazu werden junge Menschen oft aufgefordert. Das funktioniert aber nur, wenn sie auch mitreden und mitgestalten können. Hierfür gibt es den Strukturierten Dialog - Treffen junger Menschen mit Entscheidungsträgern im Bereich Jugend.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Interkultureller Austausch , Kinder / Jugendliche , Soziale Integration
Art der Organisation:
EU-Förderung
Steckbrief:
Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION das Förderprogramm für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung.

Junge Menschen sollen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erlangen. Junge Europäerinnen und Europäer sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mit zu gestalten. Solidarität und Toleranz über Grenzen hinweg will das Programm wecken und jungen Menschen somit das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft vermitteln.

In der Leitaktion 3 - Unterstützung politischer Reformen wird der Strukturierte Dialog gefördert.

Weitere Informationen zur Leitaktion 3 - Strukturierter Dialog im Förderprogramm Erasmus+ finden sich unter jugend-in-aktion.de > "Förderung" > "Leitaktion 3: Strukturierter Dialog".

JUGEND für Europa Nationale Agentur Erasmus+ JUGEND IN AKTION

Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn

Telefon: 0 228 9506220
Fax: 0 228 9506222
E-Mail: jfejfemail.de
Internet: www.webforum-jugend.de
Extras:
Im Bereich "Service" unter jugend-in-aktion.de > "Service" gibt es unter anderem eine Aufstellung über für das EU-Programm wichtige Datenbanken, Publikationen, sowie Informationen zu den SALTO Ressource Centres und dem Eurodesk-Jugendinformationsnetzwerk., Wer an geförderten Jugendmobilitätsprojekten aus dem Programm Erasmus+ teilnimmt, entwickelt persönliche, soziale und berufliche Kompetenzen, entwickelt ein stärkeres europäisches Bewusstsein, entwickelt ein besseres Verständnis für andere Menschen aus anderen Kulturen, entwickelt...
Diese Erfahrungen und Lernergebnisse will der Youthpass festhalten und nach außen sichtbar machen. Dabei nutzt er die europaweit definierten Schlüsselkompetenzen für Lebenslanges Lernen.

Der Youthpass wird online erstellt unter youthpass.eu . Es gilt das Prinzip: Wer die Förderung bekommen hat, kümmert sich auch um die Ausstellung des Youthpass

Weitere Informationen zum Youtpass gibt es unter jugend-in-aktion.de > "Über das Programm" > "Youthpass".
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Die nötigen Unterlagen für die Beantragung der Förderung, die Durchführung der Projekte sowie alle weiteren Hintergrundinformationen und Vordrucke lassen sich bequem im Dokumenten-Center (jugend-in-aktion.de > "Dokumentencenter" > "Strukturierter Dialog") finden.
Antrags-Hilfe:
Der Gastgeber / einer der Gastgeber aus einem Programmland stellt den Antrag im Namen aller Projektpartner bei der Nationalagentur in seinem Land.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das E-Formular. Einige Fragen und Antworten zum Ausfüllen des Formulars wurden unter jugend-in-aktion.de > "FAQs" zusammengestellt.

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden sich im "Programmhandbuch Erasmus+" unter jugend-in-aktion.de > "Programm-Handbuch Jahr".
Einreichfristen:

02. Februar, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.05. und 30.09.
26. April, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.08. und 31.12.
04. Oktober, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.
Wissenswertes:
Ziele von Erasmus+ JUGEND IN AKTION
Erasmus+ JUGEND IN AKTION hat u.a. folgende Ziele:
- Stärkung und Anerkennung von Schlüsselkompetenzen und Fähigkeiten, insbesondere für Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf;
- Förderung einer Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben in Europa und am Arbeitsmarkt;
- Verstärkte Zusammenarbeit / Verbindung zwischen Jugendbereich und Arbeitsmarkt;
- Förderung Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit, vor allem durch stärkere Kooperationen von Organisationen in der Jugendarbeit;
- Ergänzende Begleitung politischer Reformen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene;
- Unterstützung und Entwicklung wissens- und forschungsbasierter Jugendpolitik;
- verstärkte Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens:
- Aufwertung der internationalen Dimension von Aktivitäten im Jugendbereich und der Rolle von Jugendarbeiter/innen.

Strukturierter Dialog: Treffen Jugendlicher mit Verantwortlichen für
Jugendpolitik

Der Strukturierte Dialog ist das Jugendbeteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie. Mit dieser Strategie haben sich alle Länder der EU darauf geeinigt, bis 2018 die Situation junger Menschen in Europa entscheidend zu verbessern.

Mit dem Strukturierten Dialog sollen Jugendliche "von unten nach oben" in die Gestaltung europäischer Politik einbezogen werden. Der Dialog kann in unterschiedlicher Form stattfinden. Er ist aber immer durch ausgewählte Themen und feste Zeitläufte strukturiert.

Mögliche (nationale wie transnationale) Formate können u.a. sein:

- Diskussionen zu den Prioritäten und Zielen des Strukturiertem Dialogs und der EU-Jugendstrategie,
- Vorbereitung des offiziellen Jugendevents der jeweiligen EU-Ratspräsidentschaft,
- Events im Zusammenhang mit der Europäischen Jugendwoche,
- Treffen zur Diskussion und Informationen über das Thema "Partizipation am demokratischen Leben“,
- Konsultationen junger Menschen zu ihren Bedürfnissen im Bereich Partizipation,
- Simulationen, die die Funktionsweise demokratischer Prozesse darstellen.

Weitere Informationen zum Strukturierten Dialog als Prozess finden sich unter strukturierter-dialog.de
Richtlinien:
Der Dialog ist kein Dialog der Eliten. Alle jungen Menschen sollen sich am Strukturierten Dialog beteiligen. Benachteiligte Jugendliche besitzen daher in den Förderkriterien einen besonderen Stellenwert.

Ein Projekt kann zwischen drei und 24 Monaten dauern. Mindestens 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 30 Jahren muss ein Projekt umfassen.

Am Strukturierten Dialog können sowohl Programm- als auch Benachbarte Partnerländer teilnehmen. Jugendliche sollen direkt an der Umsetzung der Projekte beteiligt sein.

Zulässige Projektträger
Gemeinnützige / Nichtregierungsorganisationen, lokale und regionale öffentliche Einrichtungen, Europäische NROs im Jugendbereich aus Programmländern oder Benachbarten Partnerländern (Region 1-4). Organisationen aus Benachbarten
Partnerländern können nur als Partner und NICHT als Antragsteller auftreten.

Aktivitäten können in jedem beteiligten Programmland stattfinden.

Partner
Transnationale Jugendseminare beziehen mindestens zwei Partner aus mindestens zwei verschiedenen Ländern ein. Mindestens ein Partner muss aus einem Programmland kommen. Für nationale Jugendseminare sind keine Partner notwendig.

Förderfähige Länder
Eine Auflistung aller Länder, die das Programm mit ihren Nationalagenturen umsetzen und vollständig an allen Aktionen des Programms teilnehmen können, findet sich unter jugend-in-aktion.de > "Über das Programm" > "Fördefähige Länder". An allen geförderten Maßnahmen aus dem Programm Erasmus+ muss ein Programmland beteiligt sein.

(Quelle: jugend-in-aktion.de > "Förderung" > "Leitaktion 3: Strukturierter Dialog" > "Fact Sheet zum strukturierten Dialog Jahr")
Unter jugend-in-aktion.de > "Service" > "Projekte guter Praxis" findet sich eine Übersicht bereits geförderter Maßnahmen im Förderprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION.
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