Fördermöglichkeiten

Europa für Bürgerinnen und Bürger - Europäisches Geschichtsbewusstsein

Ziel des Programms ist eine Sensibilisierung für das europäische Geschichtsbewusstsein, die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte sowie für die Ziele der Europäischen Union.

Förderfelder:
Interkultureller Austausch , Demokratieförderung
Art der Organisation:
EU-Förderung
Steckbrief:
Mit diesem Programmbereich werden Tätigkeiten gefördert, die dazu einladen, über die europäische kulturelle Vielfalt und über gemeinsame Werte nachzudenken. Dabei sollen Projekte finanziert werden, die sich mit den Ursachen für das Bestehen totalitärer Regime in der neueren Geschichte Europas (insbesondere, aber nicht ausschließlich, des Nationalsozialismus, der den Holocaust zur Folge hatte, sowie des Faschismus, Stalinismus und der totalitären kommunistischen Regime), und dem Gedenken an ihre Opferbeschäftigen.

Dieser Programmbereich befasst sich darüber hinaus auch mit sonstigen entscheidenden Momenten und Bezugspunkten in der jüngeren europäischen Geschichte. Dabei werden vorrangig Projekte berücksichtigt, mit denen Toleranz, gegenseitiges Verständnis, interkultureller Dialog und Versöhnung gefördert werden.

Weitere Informationen zu "Europa für Bürgerinnen und Bürger - Europäisches Geschichtsbewusstsein" finden sich unter eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Europäisches Geschichtsbewusstsein".

Kontaktstelle Deutschland "Europa für Bürgerinnen und Bürger" bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

Weberstr. 59a
53113 Bonn

Telefon: 0228 - 201 67-21
Fax: 0228 - 201 67-33
E-Mail: infokontaktstelle-efbb.de
Internet: kontaktstelle-efbb.de
Extras:
Der Programmleitfaden, der die gesamte Periode des Programms 2014 - 2020 abdeckt, soll Interessierte durch die unterschiedlichen Bereiche des Programms führen. Er ist mit einer Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen gleichzusetzen. Er lässt sich unter eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Programmleitfaden" finden.
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Für alle Programmbereiche/-maßnahmen wurde ein elektronisches Antragssystem eingerichtet. Die Projektvorschläge sind mit Hilfe des elektronische Formulars (eForm) für Finanzhilfeanträge einzureichen. Anträge, die auf Papier per Post, per Fax oder E-Mail eingereicht werden, werden von der Bewertung ausgeschlossen.
Antrags-Hilfe:
Eine ausführliche Beschreibung der Antragsstellung gibt es in "Kapitel II: Einreich- und Auswahlverfahren" des Programmleitfadens.
Einreichfristen:
1. März - 12.00 Uhr (MEZ)
Wissenswertes:
Ziele des Programms "Europa für Bürgerinnen und Bürger"
- Beitrag zum Verständnis der Bürgerinnen und Bürger von der EU, ihrer Geschichte und Vielfalt
- Stärkung der europäischen Bürgerschaft und Verbesserung der Bedingungen für die bürgerschaftliche und demokratische Teilhabe auf EU-Ebene
- Stärkung des Geschichtsbewusstseins und des Bewusstseins für die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte
- Förderung der demokratischen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene, indem ihr Verständnis für den Entscheidungsprozess der Union verbessert und Chancen für gesellschaftliches und interkulturelles Engagement und Freiwilligentätigkeit auf EU-Ebene geschaffen werden.


Was wird unterstützt?
- Europäisches Geschichtsbewusstsein - Stärkung des Geschichtsbewusstseins und des Bewusstseins für die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte und das Ziel der EU
- Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung – Förderung der demokratischen und bürgerschaftlichen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene (Städtepartnerschaften / Netze von Partnerstädten / Zivilgesellschaftliche Projekte)


Arten von Finanzhilfen:
- Maßnahmenbezogene Finanzhilfen – für Maßnahmen mit einer beschränkten Laufzeit, während der vorgeschlagene spezifische Aktivitäten durchgeführt werden.
- Betriebskostenzuschüsse – Bereitstellung einer finanziellen Unterstützung für die üblichen laufenden Aktivitäten einer Organisation.

Betriebskostenzuschüsse sind Gegenstand einer eigenen Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (weitere Informationen unter eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Betriebskostenzuschüsse").
Richtlinien:
Wer kann einen Antrag stellen?
Lokale/regionale Behörden oder gemeinnützige Organisationen ohne Erwerbszweck, einschließlich Organisationen der Zivilgesellschaft, Überlebendenverbände und Kultur-, Jugend-, Bildungs- und Forschungsorganisationen sowie Städtepartnerschaftsvereine.

An einem Projekt müssen Organisationen aus mindestens einem Mitgliedstaat teilnehmen. Transnationalen Projekten wird jedoch der Vorzug eingeräumt.

Die im Rahmen dieses Programmbereichs geförderten Projekte sollten
- verschiedene Arten von Organisationen (Kommunalbehörden, Nichtregierungsorganisationen, Forschungsinstitute usw.) umfassen,
- verschiedene Arten von Aktivitäten (Forschung, Ausstellungen, öffentliche Debatten, nichtformale Bildung usw.) erarbeiten,
- Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Zielgruppen einbinden,
- transnational oder mit einer klaren europäischen Dimension umgesetzt werden.

Welche Fördermittel stehen zur Verfügung?
- Maßnahmenbezogene Finanzhilfen – für zeitlich befristete Maßnahmen, in deren Laufzeit die vorgeschlagenen spezifischen Aktivitäten umgesetzt werden
- Die Höchstbetrag einer Finanzhilfe für ein Projekt beträgt 100 000 EUR.
- Die Laufzeit eines Projekts beträgt maximal 18 Monate.

Förderzeitraum
Die Projekte müssen anlaufen zwischen dem 1. August des Jahres, in das auch die Antragsfrist fällt, und dem 31. Januar des Jahres nach Ablauf der Antragsfrist

Wie werden die Anträge ausgewählt?
Alle Anträge werden anhand von Zulassungs-, Ausschluss-, Auswahl- und Gewährungskriterien ausgewählt. Ausführliche Informationen dazu finden sich im Programmleitfaden.

Antragstellende müssen:
- über ausreichende Finanzierungsquellen verfügen, damit sie ihre Tätigkeit während der Dauer der Durchführung der vorgeschlagenen Maßnahme aufrechterhalten können (die Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit entfällt bei Körperschaften des öffentlichen Rechts und bei geringen Finanzhilfen bis zu 60 000 EUR),
- über die fachlichen Kompetenzen und die Motivation zur Durchführung des vorgeschlagenen Projekts verfügen.

Anschließend werden die Vorschläge anhand folgender Kriterien bewertet:
- Übereinstimmung mit den Zielen des Programms und des Programmbereichs,
- Qualität des Tätigkeitsplans,
- Informationsverbreitung,
- Wirkungsentfaltung und Bürgerbeteiligung.

Nach Möglichkeit wird bei der Auswahl die geografische Ausgewogenheit berücksichtigt.

(Quelle: eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Europäisches Geschichtsbewusstsein")
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