Fördermöglichkeiten

Europa für Bürgerinnen und Bürger - Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung: Zivilgesellschaftliche Projekte

Das Programm fördert Projekte, bei denen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von Aktivitäten zusammentreffen, die in direktem Zusammenhang mit der EU-Politik stehen und eine Möglichkeit für die direkte Mitwirkung am politischen Entscheidungsprozess bieten.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Interkultureller Austausch
Art der Organisation:
EU-Förderung
Steckbrief:
Welche Ziele verfolgt das Programm?
- Förderung der europäischen Bürgerschaft und Verbesserung der Bedingungen für die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene,
- Förderung der demokratischen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene,
- Unterstützung der konkreten Mitwirkung am politischen Entscheidungsprozess der EU.

Im Rahmen dieses Programmbereichs werden
- Tätigkeiten zur Bürgerbeteiligung mit besonderer Berücksichtigung der EU-Politik sowie
- Initiativen zur Förderung von gegenseitigem Verständnis, interkulturellem Lernen, Solidarität, gesellschaftlichem Engagement und Freiwilligentätigkeit auf EU-Ebene unterstützt.

Der Programmbereich umfasst drei spezifische Maßnahmen:

- Städtepartnerschaften – Förderung von Projekten, die Bürgerinnen und Bürger aus Partnerstädten zusammenbringen. Durch die Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger auf lokaler und EU-Ebene über konkrete Themen der europäischen politischen Tagesordnung zu debattieren, zielt diese Maßnahme darauf ab, die Bürgerbeteiligung am politischen Entscheidungsprozess der EU zu fördern und Möglichkeiten für gesellschaftliches Engagement und Freiwilligenarbeit auf EU-Ebene zu erschließen.

- Netze von Partnerstädten – Bereitstellung von Finanzmitteln für Gemeinden und Verbände, die langfristig an einem gemeinsamen Thema arbeiten und Städtenetzwerke aufbauen wollen, um ihre Zusammenarbeit nachhaltiger zu gestalten.

- Zivilgesellschaftliche Projekte – Förderung von Projekten, bei denen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von Aktivitäten zusammentreffen, die in direktem Zusammenhang mit der EU-Politik stehen und eine Möglichkeit für die direkte Mitwirkung am politischen Entscheidungsprozess bieten. Zu den geförderten Aktivitäten gehören beispielsweise: Förderung des gesellschaftlichen Engagements und der Solidarität, Einholen von Meinungen, Freiwilligenarbeit.

Weitere Informationen zu "Europa für Bürgerinnen und Bürger - Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung" finden sich unter eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung".

Kontaktstelle Deutschland "Europa für Bürgerinnen und Bürger" bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

Weberstr. 59a
53113 Bonn

Telefon: 0228 - 201 67-21
Fax: 0228 - 201 67-33
E-Mail: infokontaktstelle-efbb.de
Internet: kontaktstelle-efbb.de
Extras:
Der Programmleitfaden, der die gesamte Periode des Programms 2014 - 2020 abdeckt, soll Interessierte durch die unterschiedlichen Bereiche des Programms führen. Er ist mit einer Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen gleichzusetzen. Er lässt sich unter eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Programmleitfaden" finden.
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Für alle Programmbereiche/-maßnahmen wurde ein elektronisches Antragssystem eingerichtet. Die Projektvorschläge sind mit Hilfe des elektronische Formulars (eForm) für Finanzhilfeanträge einzureichen. Anträge, die auf Papier per Post, per Fax oder E-Mail eingereicht werden, werden von der Bewertung ausgeschlossen.
Antrags-Hilfe:
Eine ausführliche Beschreibung der Antragsstellung gibt es in "Kapitel II: Einreich- und Auswahlverfahren" des Programmleitfadens.
Einreichfristen:
1. März - 12.00 Uhr (MEZ)
Wissenswertes:
Ziele des Programms "Europa für Bürgerinnen und Bürger"
- Beitrag zum Verständnis der Bürgerinnen und Bürger von der EU, ihrer Geschichte und Vielfalt
- Stärkung der europäischen Bürgerschaft und Verbesserung der Bedingungen für die bürgerschaftliche und demokratische Teilhabe auf EU-Ebene
- Stärkung des Geschichtsbewusstseins und des Bewusstseins für die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte
- Förderung der demokratischen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene, indem ihr Verständnis für den Entscheidungsprozess der Union verbessert und Chancen für gesellschaftliches und interkulturelles Engagement und Freiwilligentätigkeit auf EU-Ebene geschaffen werden.


Was wird unterstützt?
- Europäisches Geschichtsbewusstsein - Stärkung des Geschichtsbewusstseins und des Bewusstseins für die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte und das Ziel der EU
- Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung – Förderung der demokratischen und bürgerschaftlichen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene (Städtepartnerschaften / Netze von Partnerstädten / Zivilgesellschaftliche Projekte)


Arten von Finanzhilfen:
- Maßnahmenbezogene Finanzhilfen – für Maßnahmen mit einer beschränkten Laufzeit, während der vorgeschlagene spezifische Aktivitäten durchgeführt werden.
- Betriebskostenzuschüsse – Bereitstellung einer finanziellen Unterstützung für die üblichen laufenden Aktivitäten einer Organisation.

Betriebskostenzuschüsse sind Gegenstand einer eigenen Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (weitere Informationen unter eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Betriebskostenzuschüsse").
Richtlinien:
Wer kann einen Antrag stellen?
Gemeinnützige Organisationen ohne Erwerbszweck einschließlich Organisationen der Zivilgesellschaft, Bildungs-, Kultur- oder Forschungseinrichtungen, Partnerschaftsausschüsse oder Netzwerke. An einem Projekt müssen Organisationen aus mindestens 3 förderfähigen Ländern mitwirken, von denen mindestens eines ein EU-Mitgliedstaat ist.

Welche Fördermittel stehen zur Verfügung?
- Maßnahmenbezogene Finanzhilfen – für zeitlich befristete Maßnahmen, in deren Laufzeit die vorgeschlagenen spezifischen Aktivitäten umgesetzt werden
- Der Höchstbetrag einer Finanzhilfe für ein Projekt beträgt 150 000 EUR.
- Die Laufzeit eines Projekts beträgt maximal 18 Monate.

Förderzeitraum
Die Projekte müssen anlaufen zwischen dem 1. August des Jahres, in das auch die Antragsfrist fällt, und dem 31. Januar des Jahres nach Ablauf der Antragsfrist.

Wie werden die Anträge ausgewählt?
Alle Anträge werden anhand von Zulassungs-, Ausschluss-, Auswahl- und Gewährungskriterien ausgewählt. Ausführliche Informationen dazu finden sich im Programmleitfaden.

Antragstellende müssen
- über ausreichende Finanzierungsquellen verfügen, damit sie ihre Tätigkeit während der Dauer der Durchführung der vorgeschlagenen Maßnahme aufrechterhalten können (die Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit entfällt bei Körperschaften des öffentlichen Rechts und bei geringen Finanzhilfen bis zu 60 000 EUR),
- über die fachlichen Kompetenzen und die Motivation zur Durchführung des vorgeschlagenen Projekts verfügen.

Anschließend werden die Vorschläge anhand folgender Kriterien bewertet:
- Übereinstimmung mit den Zielen des Programms und des Programmbereichs,
- Qualität des Tätigkeitsplans,
- Informationsverbreitung,
- Wirkungsentfaltung und Bürgerbeteiligung.

Nach Möglichkeit wird bei der Auswahl die geografische Ausgewogenheit berücksichtigt.

(Quelle: eacea.ec.europa.eu > "Europa für Bürgerinnen und Bürger" > "Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung")
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