Fördermöglichkeiten

Modellprojekte zum Thema Flucht und Asyl

Gefördert und begleitet werden sollen mindestens 20 Modellprojekte im Themenbereich Flucht und Asyl.

Förderfelder:
Interkultureller Austausch , Demokratieförderung , Soziale Integration
Art der Organisation:
Öffentliche Förderung
Steckbrief:
Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen um das Thema Flucht und Asyl stellen auch die politische Bildung vor neue Aufgaben. Die öffentlichen Debatten über die europäische Flüchtlingspolitik, über eventuelle Aufnahmegrenzen und Chancen aber auch Schwierigkeiten in einer Aufnahmegesellschaft werden auch 2016 andauern. Die gesellschaftliche Stimmung ist einerseits geprägt von ehrenamtlichem Engagement und Hilfsbereitschaft für Geflüchtete, andererseits fallen populistische Stimmungsmache auch im politischen Diskurs sowie sich häufende fremdenfeindliche Gewalt und Übergriffe ins Gewicht.

Um eine intensivere Auseinandersetzung und Aufarbeitung dieser komplexen Themen für unterschiedliche Zielgruppen zu ermöglichen und sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie einzusetzen werden mindestens 20 Maßnahmen der politischen Bildung gefördert. Eine Förderung setzt voraus, dass die eingereichten Projekte eine langfristige Wirkung anstreben und messbare Projektziele benennen.

Weitere Informationen zur Förderung gibt es unter bpb.de > "Partner" > "Förderung" > "Modellprojekte zum Thema Flucht und Asyl".

Bundeszentrale für politische Bildung

Adenauerallee 86
53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 99515-0
Fax: +49 (0)228 99515-113
E-Mail: infobpb.de
Internet: www.bpb.de
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Bewerbungen sind mit dem anliegenden Antragsformular unter bpb.de > "Partner" > "Förderung" > "Modellprojekte zum Thema Flucht und Asyl" bis zum Einsendeschluss per Post bei der Bundeszentrale für politische Bildung einzureichen. Für die Einhaltung der Frist ist der Zeitpunkt des Posteingangs bei der Bundeszentrale für politische Bildung entscheidend. Per E-Mail eingereichte Anträge werden nicht berücksichtigt.
Antrags-Hilfe:
Im Antrag (max. 15.000 Zeichen) soll auf Ziele und Hauptinhalte des Projekts eingegangen werden. Bereits vorhandene oder geplante Netzwerke und Kooperationen und die hierdurch angestrebte Reichweite sind zu erläutern. Ebenso soll die zugrunde liegende Problemlage oder Ausgangssituation in Bezug auf die Bedarfe an politischer Bildung geschildert werden. Der zeitliche Ablauf des Projektes ist plausibel darzulegen.

Anlagen:
Nachfolgend genannte Unterlagen sind dem Antrag immer in der jeweils aktuellen Fassung unterschrieben und datiert beizufügen:

- Projektbeschreibung/planung
- Finanzplan
- Rechtsform und der Nachweis der Vertretungsverhältnisse (z.B. Vereinsregisterauszug, Handelsregisterauszug, Satzung, Geschäftsordnung)
- Jahresabschluss oder Geschäftsbericht des Vorjahres
- Vollmacht des Unterzeichnenden, sofern dieser nicht lt. Registerauszug zur Vertretung des Antragstellers berechtigt ist
- Stellenbeschreibung(en) der mit dem Projekt betrauten Person(en)

AnsprechpartnerInnen
Für inhaltliche Fragen zur Ausschreibung stehen folgende Ansprechpartnerinnen zur Verfügung:

- Anya Mittnacht, Tel. 0228 99 515 546, E-Mail: anya.mittnacht@bpb.bund.de
- Sarah Laukamp, Tel. 0228 99 515 285, E-Mail: sarah.laukamp@bpb.bund.de

Für zuwendungsrechtliche Fragen stehen folgende AnsprechpartnerInnen zur Vefügung:

- Hakan Dogrudogan, Tel. 0228 99 515 535, E-Mail: hakan.dogrudogan@bpb.bund.de
- Melina Krettek, Tel. 0228 99 515 534, E-Mail: melina.krettek@bpb.bund.de
Einreichfristen:
31. Januar
Richtlinien:
Zielgruppen
In den Blick genommen werden sollen folgende Zielgruppen: Geflüchtete, Flüchtlingseltern, Kinder und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, LehrerInnen, die in Willkommensklassen unterrichten, aber auch Lehrkräfte, die das Thema im Unterricht behandeln wollen, ehrenamtlich Engagierte, Bildungsträger sowie kommunale Akteure, die in der Flüchtlingsarbeit vor Ort tätig sind sowie Multiplikatoren der politischen Bildung. Darüber hinaus gilt es mit Informationsangeboten für interessierte Bürgerinnen und Bürger die durch die Fluchtbewegungen entstehenden öffentlichen Debatten und Entwicklungen zu begleiten.

Gegenstand der Förderung
Förderfähige Maßnahmen sind Fortbildungen (rechtliche Rahmenbedingungen und allgemeine Aufklärung zum Thema Flucht und Asyl, interkulturelles Training, Management von ehrenamtlichem Engagement, Argumentationstraining, Handlungskompetenzen im Umgang mit Fremdenfeindlichkeit etc.), Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche, Veranstaltungen zur Diskussion und Informationsvermittlung zum Thema Flucht, Vertreibung, Asyl,
Vernetzungsangebote zur Bündelung von Synergien und Ressourcen, Angebote der politischen Bildung für Geflüchtete, interkulturelle Maßnahmen, die sich an heterogene Zielgruppen wenden.

Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die über nachgewiesene Erfahrungen und Kompetenzen in der Entwicklung und Umsetzung von Projekten der politischen Bildung im Themenfeld Flucht und Asyl verfügen. Von Vorteil sind Erfahrungen mit den oben genannten Zielgruppen sowie Kenntnisse im Bereich der interkulturellen Bildung. Auf diese Erfahrungen muss im Antragsformular (s. dort Seite 1) konkret eingegangen werden.

Art, Umfang und Dauer der Projektförderung
Gefördert werden zeitlich begrenzte modellhafte Projekte, deren Ergebnisse auf andere Bildungsträger übertragbar sind und Erkenntnisse bringen sollen im Hinblick auf die Entwicklung, Erprobung, Überprüfung und Weiterentwicklung von Methoden und Konzeptionen im Themenfeld Flucht und Asyl.

Die Zuwendung kann für den Zeitraum vom 01.03.2016 bis zum 31.12.2016 beantragt werden. Die Haushaltsmittel stehen ausschließlich im Haushaltsjahr 2016 zur Verfügung.

(Quelle: bpb.de > "Partner" > "Förderung" > "Modellprojekte zum Thema Flucht und Asyl" > "Ausschreibung")
Gefördert werden zum Beispiel

- Maßnahmen, die sich den Chancen und Herausforderungen einer Migrationsgesellschaft mit steigenden Flüchtlingszahlen widmen,
- Projekte, die sich gegen die Instrumentalisierung dieser politischen Fragen oder gegen Stereotypisierung von Geflüchteten richten,
- Maßnahmen, die Grundlagen der politischen Bildung, Orientierung und Information über die deutsche und die europäischen Gesellschaften an Geflüchtete vermitteln.
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