Fördermöglichkeiten

Aktionsfonds "Qualifiziert.Engagiert."

Ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren, sollen durch den Aktionsfonds gezielt weiterqualifiziert werden.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Bildung / Erziehung , Soziale Integration
Art der Organisation:
Öffentliche Förderung
Steckbrief:
Das Land Baden-Württemberg hat ausgehend von dem Kabinettsbeschluss zur Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft den Aktionsfonds "Qualifiziert.Engagiert." aufgelegt.

Im Rahmen des Aktionsfonds sind Maßnahmen aus verschiedenen Themenfeldern förderfähig, z.B. Interkulturelles Training, Ehrenamtlicher Sprachunterricht, Psychische Belastungen und Traumata erkennen und damit umgehen, Argumentationstrainings, Rechtliche Rahmenbedingungen, Aufgabe und Grenzen des Ehrenamtes.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg setzt das Förderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren um.

Alle Informationen zum Fördeprogramm gibt es auch unter lpb-bw.de > "Landeszentrale" > "Abteilungen" > "Stabstelle: Demokratie stärken!" > "Flüchtlingshilfe".

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 164099-0
Fax: 0711 164099-77
E-Mail: lpblpb-bw.de
Internet: www.lpb-bw.de
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Für die Antragsstellung steht online unter lpb-bw.de > "Landeszentrale" > "Abteilungen" > "Stabstelle: Demokratie stärken!" > "Flüchtlingshilfe" ein PDF-Formular zum Download bereit.
Antrags-Hilfe:
Den Antrag gilt es auszudrucken und sowohl ausgefüllt als auch unterschrieben einzureichen:

- als Scan im PDF-Format an qualifiziert.engagiert@lpb.bwl.de
- per Fax an 0711.16 40 99-77
- auf dem Postweg an:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Förderprogramm Flüchtlingshilfe
Aktionfonds: Qualifiziert.Engagiert.
Stafflenbergstraße 38
70184 Stuttgart
Einreichfristen:
30. April, 30. Juni und 30. September 2016.
Wissenswertes:
Umfang und Art der Förderung
Beantragt werden können Zuschüsse von max. 300 € je Arbeitseinheit bei Veranstaltungen oder Veranstaltungsreihen. Eine Arbeitseinheit dauert in der Regel mindestens 2, maximal 4 Stunden.

Eine Mischfinanzierung ist möglich und gewünscht. Bei gleichzeitiger Förderung durch Dritte ist die Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg nachrangig. Der Zuschuss wird als Festbetrag der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt.

Bewilligungsverfahren
Über die Bewilligung entscheidet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf der Antragsfrist. Grundlage für die Bewilligung von Mitteln bildet die Einhaltung der anerkannten Grundsätze der politischen Bildung (z.B. Überparteilichkeit, Überwältigungsverbot). Im Bewilligungsverfahren werden lokale Bündnisse vorrangig berücksichtigt. Außerdem wird auf eine inhaltlich und regional ausgewogene Verteilung der Mittel hingewirkt.

Verwendungsnachweis
Nach Abschluss des Projektes ist ein vereinfachter Nachweis über die Verwendung der Mittel zu erbringen. Dieser erfolgt in Form eines Sachberichtes und einer Übersicht über die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben. Hierfür steht online ein Formular zur Verfügung. Außer bei offenen Einzelvorträgen ist eine Liste der Teilnehmenden beizulegen. Die Unterlagen sind innerhalb von acht Wochen nach Beendigung der Maßnahme bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg einzureichen.

Während der Maßnahme ist angemessen auf die Förderung durch das Land Baden-Württemberg hinzuweisen.
Richtlinien:
Inhalte und Ziele
Förderfähig sind Qualifizierungsmaßnahmen ausschließlich für bürgerschaftlich Engagierte zu folgenden Themen:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Verfahrensfragen
- Rahmenbedingungen vor Ort (Behördenstrukturen und Ansprechpartner)
- Integrationsarbeit
- Aufgabe und Grenzen des Ehrenamtes (eigenes Hilfeverständis)
- Netzwerkarbeit
- Interkulturelles Training
- Psychische Belastungen und Traumata erkennen und damit umgehen
- Ehrenamtlicher Sprachunterricht
- Beratung und Fallbesprechungen
- Genderfragen in Zusammenhang mit dem Umgang mit Flüchtlingen
- Argumentationstraining (Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und Vorurteilen)

Wer kann Anträge stellen?
Antragsberechtigt sind
- Kommunen,
- eingetragene Vereine,
- in der Flüchtlingshilfe aktive Träger sowie
- lokale Initiativen und Träger, die auf freiwilligem ideellem Engagement beruhen.

Wünschenswert ist es, dass sich vor Ort die verschiedenen Akteure der Flüchtlingshilfe zusammenschließen und einen gemeinsamen Antrag stellen.

Ist die Kommune nicht selbst Antragsteller, so ist die Kommune vom Antragsteller zeitnah über die Antragstellung zu informieren.

Beantragt werden können:
- Zuschüsse für die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen

Die geförderten Veranstaltungen sollten in der Regel für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten
werden. Die Mindestteilnehmerzahl beläuft sich in der Regel auf 12 Personen. Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe, die im Rahmen des Förderprogramms "Gemeinsam in Vielfalt"
eine Förderung des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren erhalten und die in ihrem Förderantrag Gelder für die Qualifizierung bürgerschaftlich Engagierter vorgesehen haben, müssen diese Gelder vorrangig für die Qualifizierung ihrer Engagierten verwenden.

Ausgenommen von der Förderung sind:
- Anträge von Einzelpersonen
- Personalkosten (Stellenanteile)
- Bereits beendete Projekte
- Anträge von Parteien
- Anschaffungen
- Umsatzsteuerbeträge, die nach §15 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) als Vorsteuer abgezogen werden können.

(Quelle: lpb-bw.de > "Landeszentrale" > "Abteilungen" > "Stabstelle: Demokratie stärken!" > "Flüchtlingshilfe" > "Aktionsfonds Qualifiziert.Engagiert. > "Förderrichtlinien")
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