Fördermöglichkeiten

BAMF-Integrationsprojekte

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert, ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangebote, Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern mit dauerhafter Bleibeperspektive.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Soziale Integration , Interkultureller Austausch
Art der Organisation:
Öffentliche Förderung
Steckbrief:
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert im Auftrag des BMI und BMFSFJ Projekte zur sozialen und gesellschaftlichen Integration von Zugewanderten mit dauerhafter Bleibeperspektive vor Ort.

Handlungsfelder dieser Integrationsprojekte sind:
- Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements,
- Stärkung der interkulturellen Kompetenz,
- Sucht-, Gewalt- und Kriminalitätsprävention,
- Stärkung mitgebrachter Kompetenzen im ressourcenorientierten Ansatz,
- Integration durch freizeitpädagogische Angebote
- Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern und
- Stärkung der wechselseitigen Akzeptanz.

Alle Informationen zum Wettbewerb lassen sich auch unter www.bamf.de > "Infothek" > "Informationen für Projektträger" > "Integrationsprojekte" finden.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Frankenstraße 210
90461 Nürnberg

Telefon: 0911 943-0
Fax: 0911 943-1000
E-Mail: infobamf.bund.de
Internet: www.bamf.de
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Antragstellende werden aufgefordert, ihren Antrag über das Förderportal unter Verwendung von easy-Online (foerderportal.bund.de/easyonline ) und den dort genannten Bestimmungen an das BAMF zu richten. Auf andere Weise gestellte Anträge werden bei der Auswahl nicht berücksichtigt.
Antrags-Hilfe:
Für altersunabhängige Projekte ist nach Aufruf des o.g. Links das Bundesministerium des Inneren "BMI/BAMF" auszuwählen. Für Projekte im Jugendbereich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "BMFSJ".

Das System generiert und speichert zwei Dateien (eine Datei mit der Endung *.xml sowie eine *.pdf-Datei). Die *.pdf-Datei ist mit allen erforderlichen Anlagen - insbesondere mit dem ausgefüllten Formular "Vorhabensbeschreibung" im digitalen und weiterverarbeiteten Format *.doc(x) - an das Mailpostfach projektfoerderung@erv.bamf.bund.de zu senden.

Der Antrag ist ausschließlich in Papierform verbindlich. Daher gilt es zusätzlich, das von System generierte *.pdf-Dokument auszudrucken und vom Unterschriftsberechtigten unterschrieben, zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen - insbesondere mit dem ausgefüllten Formular der "Vorhabensbeschreibung" - bis zum Einsendeschluss an die folgene Adresse zu schicken:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Referat 312
Frankenstraße 210
90343 Nürnberg
Einreichfristen:
09. September
Wissenswertes:
Wie hoch ist das maximale Förderbudget?
Ein Integrationsprojekt kann mit bis zu 50.000 Euro je Haushaltsjahr (01.01. – 31.12.) gefördert werden. Beginnt ein Projekt im Laufe eines Haushaltsjahres (z.B. ab dem 01.10.) reduziert sich die Fördersumme anteilig.

Für welchen Zeitraum können Integrationsprojekte gefördert werden?
Die maximale Förderdauer beträgt 36 Monate. Eine darüber hinaus gehende Förderung ist nach den geltenden Förderrichtlinien nicht möglich, da die Förderung zum Ziel hat, dass Projekte im Zuge einer guten Nachhaltigkeitsarbeit im Anschluss ohne Bundesmittel fortbestehen. Die Förderung erfolgt somit als Anschubfinanzierung.
Richtlinien:
Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Verbände, Vertriebeneneinrichtungen, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenorganisationen, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit Zuwanderern auf überregionaler oder lokaler Ebene tätig sind.

Welche Zielgruppen werden gefördert?
Gefördert werden alle TeilnehmerInnen in Projekten, welche rechtmäßig eine dauerhafte Bleibeperspektive haben. Von einem dauerhaften Aufenthalt (Bleibeperspektive ) ist in der Regel auszugehen, wenn der Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis von mindestens einem Jahr erhält oder seit über 18 Monaten eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, es sei denn, der Aufenthalt ist vorübergehender Natur. Zum berechtigten Teilnehmerkreis gehören auch Flüchtlinge aus Krisenregionen, bei denen eine Rückkehr in ihr Heimatland nicht absehbar ist (§§ 44 Abs. 1 Satz 2, 23 Abs.2 AufenthG).

Welche Altersgruppen werden gefördert?
Innerhalb der Projektförderung wird unterschieden zwischen einem Jugendprojekt (die Teilnehmenden sind zwischen 12 und 27 Jahre alt) und einem altersunabhängigen Projekt (ab 12 Jahren ohne Begrenzung nach oben).

(Quelle: www.bamf.de > "Infothek" > "Informationen für Projektträger" > "Integrationsprojekte" > "Fragen und Antworten")
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