Fördermöglichkeiten

Förderung von entwicklungspolitischer Inlandsarbeit durch Mittel des Landes Baden-Württemberg

Zur Umsetzung der Ziele der Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes werden Initiativen unterstützt, die sich beispielsweise für entwicklungspolitische Bewusstseinsbildung, globales Lernen oder nachhaltigen Konsum einsetzen.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Soziale Integration , Bildung / Erziehung , Politik , Kooperation mit Wirtschaft , Interkultureller Austausch
Art der Organisation:
Öffentliche Förderung
Steckbrief:
Am 5. Februar 2013 hat die Landesregierung die neuen Entwicklungspolitischen Leitlinien für Baden-Württemberg im Kabinett verabschiedet. Vorausgegangen war mit der Initiative "Welt:Bürger gefragt!" eine bundesweit einmalige Bürgerbeteiligung, in die sich im ganzen Land über 1.500 engagierte Bürgerinnen und Bürger über Workshops und 120 Organisationen und Verbände über Stellungnahmen eingebracht haben.

Diese Leitlinien stellen die Grundlage der Richtlinien für die aktuelle Förderung dar. Die Förderung soll eine Umsetzung der Ziele und Ergebnisse des entwicklungspolitischen Dialogs anstoßen und ermöglichen. Zweck der Richtlinien ist es, die Dialogergebnisse für eine praktikable und gerechte Durchführung des Förderprogramms zusammenzufassen.

Alle Informationen zur Förderung lassen sich auch unter sez.de > "Angebote" > "Projektberatung und -förderung" > "Land Baden-Württemberg" finden.

Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

Werastraße 24
70182 Stuttgart

Telefon: 0711 / 2 10 29-0
Fax: 0711 / 2 10 29-50
E-Mail: infosez.de
Internet: www.sez.de
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Das Antragsformular sowie ein Leitfaden zur Förderung können unter sez.de > "Angebote" > "Projektbetatung und -förderung" > "Land Baden-Württemberg" heruntergeladen werden.
Antrags-Hilfe:
Alle relevanten Angaben zum Projektvorhaben sind in die im Antragsformular befindlichen Listen und Tabellen einzutragen. Verweise auf wichtige Informationen in sonstigen Anlagen oder durch das Einfügen von Weblinks sind zu vermeiden. Es ist davon auszugehen, dass die Gutachter/innen lediglich auf Grundlage der sich in den Projektanträgen befindlichen Informationen die Anträge prüfen und entsprechende Entscheidungen treffen. Es bleibt dennoch vorbehalten nach Antragsschluss noch projektbezogene Rückfragen an die antragstellenden Organisationen zu richten.

Die im Antragsformular befindlichen Listen und Tabellen können für relevante Angaben gerne erweitert werden (Rechtsklick → Einfügen). Antragstellende sind somit nicht zwingend an die Größe der Listen und Tabellen gebunden, jedoch sollte die maximale Zeichenanzahl, welche für einzelne Angaben vorgegeben ist, nicht überschritten werden.

Grundsätzlich gilt es bei den Angaben zum Projekt die Sachverhalte schlüssig, informativ und faktisch dazustellen, ohne in der Argumentation zu ausschweifend zu werden.

Information und Beratung:
SEZ
Laurids Novak
Tel.: 0711 / 2 10 29-60
E-Mail: novak@sez.de
Einreichfristen:
30. April
Wissenswertes:
Der Förderhöchstbetrag liegt bei 20.000 Euro.

Projektbeginn
Das Projektvorhaben darf zum Zeitpunkt der Zuwendungsbestätigung noch nicht begonnen haben. Frühester Projektbeginn ist demnach der Juli des jeweiligen Ausschreibungsjahres. Das Projekt muss spätestens im Dezember dieses Jahres beginnen.

Projektlaufzeit
Der Zeitrahmen des Projekts darf 12 Monate nicht überschreiten. Ausgaben können grundsätzlich nur anerkannt werden, wenn Sie innerhalb des beantragten Förderzeitraumes entstanden sind.
Richtlinien:
Antragsberechtigt sind Körperschaften (z.B. Vereine, Stiftungen oder GmbHs) mit Sitz in Baden-Württemberg, die vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind, sowie Kommunen, Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen aus Baden-Württemberg.

Auf Grundlage und zur Förderung der Umsetzung der Ziele der Entwicklungspolitischen Leitlinien wurden landesweit Initiativen aufgerufen die Fördermittel des Landes für breitenwirksame Aktivitäten und Maßnahmen in folgenden Feldern zu beantragen:

- Informations- und Bildungsarbeit zur entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung
- Vernetzung entwicklungspolitischer Akteure: insbesondere zur Einbindung des Engagements von Migranten und Diasporagemeinschaften
- Globales Lernen und Studieren
- Nachhaltiger Konsum, verantwortliche Beschaffung, Fairer Handel und die entwicklungspolitische Verantwortung von Unternehmen
- Partnerschaftliche Beziehungen mit Menschen in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas

Grundsätzlich nicht gefördert werden können Inlandsprojekte mit folgendem Inhalt:

- Maßnahmen, die nicht in Baden-Württemberg stattfinden.
- Reine Besucherprogramme.
- Investitionsgüter (Anschaffungen oder Ausstattungen) können nur gefördert werden, wenn eine nachhaltige Nutzung gesichert ist. Die Investitionen müssen erkennbar Teil einer längerfristigen Projektbegleitung sein (Programmcharakter).
- Eigenwerbung und Einwerbung von Spendengeldern.
- Profitorientierte Zwecke.
- Projekte, die bereits begonnen wurden.
- Projekte, die der Form und dem Zweck nach einer institutionellen Förderung entsprechen würden.

(Quelle: sez.de > "Angebote" > "Projektbetatung und -förderung" > "Land Baden-Württemberg" > "Richtlinien zur Förderung von entwicklungspolitischer Inlandsarbeit Jahr")
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