Fördermöglichkeiten

Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten

Das Programm fördert Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung vor Ort herstellen.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Soziale Integration
Art der Organisation:
Öffentliche Förderung
Steckbrief:
Die Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie folgt seit über 50 Jahren dem philanthropischen Vermächtnis des Firmengründers Robert Bosch. Dieser hat mit unternehmerischer Vision, politischer Weitsicht, Zivilcourage und seinen gemeinnützigen Initiativen Maßstäbe für die Arbeit der Robert Bosch Stiftung gesetzt.

Alle Informationen zur Förderung lassen sich auch unter bosch-stiftung.de > "Förderung: Förderwettbewerbe" > "Migration und Teilhabe: Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten" finden.

Robert Bosch Stiftung GmbH

Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart

10 06 28
70005 Stuttgart

Telefon: 07 11 46 08 4-0
Fax: 07 11 46 08 4-940
Internet: www.bosch-stiftung.de
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Eine Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Bewerberportal unter bosch-stiftung.de > "Förderung: Förderwettbewerbe" > "Migration und Teilhabe: Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten" möglich.
Antrags-Hilfe:
Die Felder des Bewerbungsformulars gilt es möglichst präzise und vollständig auszufüllen. Bei Bedarf können Bewerbungen auch zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt weiter bearbeitet und abgesendet werden. Das Hochladen von Dokumenten ist möglich.

Es sei zudem darauf hingewiesen, dass die Bearbeitung von Anfragen bis zu acht Wochen in Anspruch nehmen kann. Daher wird empfohlen, Anfragen mindestens vier Monate vor Projektbeginn zu stellen.
Einreichfristen:
Es gibt derzeit keine Bewerbungsfrist. Bewerbungen werden laufend entgegengenommen.
Wissenswertes:
Unterstützt die Robert Bosch Stiftung bei der Entwicklung und Planung eines Projekts?
Aus Kapazitätsgründen ist es der Robert Bosch Stiftung nicht möglich, die individuelle Projektentwicklung und -planung zu unterstützen oder eine Projektberatung durchzuführen. Auch kann sie einzelnen Wünschen nach telefonischen Rückmeldungen nicht entsprechen. Konkrete Fragen zum Programm, deren Antwort sich nicht aus dem Ausschreibungstext heraus ergibt, können vereinzelt per E-Mail beantwortet werden.

Wann ist eine Begegnung auf Augenhöhe erreicht?
Das Programm soll dazu beitragen, Flüchtlinge nicht auf die Rolle als Projekt- und Hilfsempfänger zu reduzieren, sondern ihnen aktive Teilhabechancen ermöglichen. Um dies zu erreichen, muss ein gemeinsamer Prozess durchlaufen werden. Es bleibt der Kreativität der Antragstellerinnen und Antragsteller überlassen, gute Ansätze für die Herstellung der Begegnung auf Augenhöhe zu finden.

Einen Ort für Begegnungen schaffen - reicht das aus?
Orte der Begegnungen zu schaffen ist Voraussetzung dafür, dass sich Flüchtlinge im gesellschaftlichen Leben einbringen können. Ziel von "Miteinander, füreinander" ist es, diese Begegnungsorte so zu gestalten, dass das Gemeinsame, wie zum Beispiel Interessen und Bedürfnisse, sichtbar wird. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt - gesellschaftliche Teilhabe hat viele Gesichter.
Richtlinien:
- Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen aus Kommunen mit einer Einwohnerzahl von bis zu 100.000 (Stadtteile von größeren Kommunen fallen nicht darunter) oder strukturschwache Regionen. Initiatoren oder Kooperationspartner können kulturelle und soziale Einrichtungen, Gemeinden, Migrantenorganisationen, Flüchtlings(selbst)organisationen, Verbände und Vereine sein.
- Das Projekt muss von Vertretern der lokalen Bevölkerung und Flüchtlingen gemeinsam geplant und durchgeführt werden. Alle am Projekt teilnehmenden Personen sollen gleichberechtigt an der Gestaltung der Begegnung mitwirken.
- Gefördert werden neue Ansätze sowie der Transfer andernorts bereits erprobter Projektideen auf das eigene Umfeld.
- Zielgruppen der Projekte sind in erster Linie Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung.
- Es kann eine Förderung von maximal 20.000 Euro beantragt werden. Die Mindestprojektlaufzeit beträgt drei Monate.
- Nicht gefördert werden Einzelveranstaltungen (z.B. Willkommensfeste) sowie reine Sprachkurse und Projekte zur Traumabewältigung. Auch Begegnungscafés, Onlineangebote für Flüchtlinge oder reine Freizeitaktivitäten können nicht gefördert werden.

(Quelle: bosch-stiftung.de > "Förderung: Förderwettbewerbe" > "Migration und Teilhabe: Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten")
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