Fördermöglichkeiten

Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten"

Der Wettbewerb dient dazu, hervorragende kommunale Aktivitäten zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern sowie zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort zu initiieren und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Förderfelder:
Demokratieförderung , Soziale Integration , Interkultureller Austausch , Gemeinwesen
Art der Organisation:
Preise/Wettbewerbe
Steckbrief:
Die mögliche Bandbreite integrationsbezogener Aktivitäten – nicht nur für Zuwandererinnen und Zuwanderer, sondern für alle! – ist groß. Sie reicht von gesamtstädtischen Strategien über quartiersbezogene Konzepte bis hin zu einzelnen Projekten und Maßnahmen, die für das Zusammenleben und die jeweilige Integrationsarbeit zentral sind.

Es geht darum, das Handeln an den konkreten Problemen und der Zielstellung auszurichten. Konzepte und Projekte, die die Integration und das Zusammenleben fördern, sind jedoch nicht nur auf die jeweiligen lokalen Herausforderungen abgestimmt. Sie zeichnen sich häufig auch durch Experimentierfreude aus. Dabei kann ein neues oder weiter entwickeltes Konzept oder ein Projekt in der einen Kommune zu einem bestimmten Zeitpunkt durchaus (noch) innovativ sein, während es in einer anderen Kommune bereits Standard ist.

Das Deutsche Institut für Urbanistik unterstützt das Bundesministerium des Innern bei Konzeption, Organisation und Durchführung des Wettbewerbs.

Alle Informationen zum Bundeswettbewerb lassen sich auch unter kommunalwettbewerb-zusammenleben.de finden.

Deutsches Institut für Urbanistik GmbH

Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin

Telefon: 030 39 001-0
Fax: 030 39 001-100
E-Mail: difudifu.de
Internet: www.difu.de
Gründungsjahr:
2017
Förderabsicht:
Auseinandersetzung mit dem Thema, Unterstützung neuer Initiativen
Eigenbewerbung:
erforderlich
Antrag:
Die Bewerbungsunterlagen sind beim Wettbewerbsbüro sowie über die
Website kommunalwettbewerb-zusammenleben.de > "Download: Bewerbungsbogen" erhältlich. Die Wettbewerbsbeiträge können online, per E-Mail oder auf dem Postweg eingereicht werden.
Bewerbung-Hilfe:
Absichtserklärung
Um rechtzeitig einen Überblick über die Anzahl zu erwartender Wettbewerbsbeiträge zu erhalten, werden an der Wettbewerbsteilnahme Interessierte gebeten, ihre Teilnahmeabsicht dem Wettbewerbsbüro bis zum 15. September mitzuteilen. Diese Ankündigung ist unverbindlich und keine Teilnahmevoraussetzung.

Ein Leitfaden zur Online-Bewerbung lässt sich unter kommunalwettbewerb-zusammenleben.de im Kasten "Download" als PDF-Datei herunterladen. Bevor ein Wettbewerbsbeitrag online eingereicht werden kann, ist eine Registrierung auf der Seite nötig.

Wettbewerbsbüro
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Wettbewerbsbüro Kommunalwettbewerb
Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten
Zimmerstraße 13–15, 10969 Berlin
E-Mail: kommunalwettbewerb-zusammenleben@difu.de
Internet: kommunalwettbewerb-zusammenleben.de />
Ansprechpartnerinnen und -partner
Dr. Beate Hollbach-Grömig
Telefon: (030) 39001-293
Dr. Thomas Franke
Telefon: (030) 39001-107
Anja Hintze
Telefon: (030) 39001-290
Einreichfristen:
31. Dezember
Wissenswertes:
Jury
Eine vom Bundesministerium des Innern berufene Jury bewertet die Wettbewerbsbeiträge und wählt die zu prämierenden Beiträge aus.

Die Jury setzt sich aus Vertretern der Kooperationspartner Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Bundesverband Deutscher Stiftungen sowie aus Vertretern der Wissenschaft (Vorsitz), Praxis und des Bundesministeriums des Innern zusammen. Entscheidungen der Jury werden mehrheitlich getroffen.

Preisgelder und Urkunden
Für die prämierten Wettbewerbsbeiträge stellt das Bundesministerium des Innern insgesamt bis zu einer Million Euro zur Verfügung. Die ausgezeichneten Kommunen müssen das jeweilige Preisgeld in voller Höhe für die zukünftige Integrationsarbeit einsetzen. Die Preisverleihung findet im Juni in Berlin statt. Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde.
Richtlinien:
Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind zur Teilnahme eingeladen. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Kommunalverbände und die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Integrationsaktivitäten Dritter (z. B. von Wohlfahrtsverbänden, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Sportvereinen, Migrantenselbstorganisationen) können lediglich als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Die Beiträge werden nach mehreren Kriterien bewertet. Sie sollten:
- in eine kommunale Gesamtkonzeption mit den Schwerpunkten Integration und Zusammenleben eingebunden sein,
- auf einer Ausgangs- und Bedarfsanalyse basieren,
- festgelegte Ziele verfolgen,
- Instrumente des Qualitätsmanagements und der Evaluation einsetzen,
- eine verbindlich vereinbarte Vernetzung und Kooperation verschiedener Akteure umfassen,
- kommunale Einflussmöglichkeiten auf die Integration vor Ort optimal ausnutzen,
- Integration und Zusammenleben in der jeweiligen Kommune nachhaltig anlegen,
- auf der kommunalpolitischen Ebene verankert sein und von dieser unterstützt werden,
- Gender- und Diversity-Aspekte berücksichtigen,
- einen Know-how-Transfer in andere Kommunen ermöglichen.

Für eine Prämierung müssen nicht zwingend alle, aber mehrere dieser Kriterien erfüllt sein.

(Quelle: kommunalwettbewerb-zusammenleben.de > "Ziel und Thema" & "Prämierung")
Gesucht werden kommunale Konzepte und/oder Projekte mit den Schwerpunkten Integration und Zusammenleben.

Hierzu zählen:
Gesamtstädtische Konzepte mit ganzheitlichem Anspruch – ihre Merkmale:
- Berücksichtigen unterschiedlicher Handlungsfelder wie Wohnen und Wohnumfeld, soziale Infrastrukturen, Bildung/Qualifizierung/Ausbildung und Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung, Zusammenleben, Kultur, Gesundheit, Teilhabe, Sport usw.,
- Einbeziehen der relevanten Ämter der Kommune und externer lokal relevanter Akteure wie Vereine, Unternehmen usw.,
- Bündeln unterschiedlicher Finanzmittel,

Teilräumliche, quartiersbezogene Konzepte für die konkreten "Integrationsorte" in den Stadt- und Ortsteilen, unter Beteiligung lokaler und lokal wirksamer Akteure,

Sektorale Konzepte, beispielsweise zur Wohnungs- und/oder Gesundheitsversorgung von Zuwanderern,

Konzepte von Institutionen (vor Ort), die einen herausragenden Beitrag zur (lokalen) Integration leisten (z. B. Nachbarschaftszentren mit einer Vielzahl kultur- und sprachsensibler Angebote),

(neue) Zugangswege zur Bevölkerung vor Ort und Zuwanderern; dabei gegebenenfalls Nutzung von Social Media (Facebook, Twitter usw.) und Apps,

(neue) Beteiligungsmöglichkeiten,

Unterstützung von Zuwandererinnen und Zuwanderen bei ihrer (Migranten-)Selbstorganisation.

Die Beiträge können sich auf bestehende Konzepte/Projekte, die weiterentwickelt und qualifiziert werden, oder auf neue Konzepte/Projekte beziehen.

(Quelle: kommunalwettbewerb-zusammenleben.de > "Gesuchte Beiträge")
Satzung:
Die aktuelle Ausschreibung lässt sich unter kommunalwettbewerb-zusammenleben.de finden.
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