Fördermöglichkeiten

Nachhaltig engagiert! - Qualifizierung und Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement in der Flüchtlingsarbeit

Das Programm fördert Projekte, die eine systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit voranbringen.

Förderfelder:
Soziale Integration , Demokratieförderung
Art der Organisation:
Öffentliche Förderung
Steckbrief:
Zivilgesellschaftliches Engagement leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer solidarischen und zukunftsfähigen Gesellschaft. Gerade in Zeiten der Zuwanderung von Flüchtlingen ist ehrenamtliches Engagement von enormer Bedeutung. Es ist nicht nur zentral für die Erstversorgung der Flüchtlinge, sondern auch für ihre mittel- und langfristige Integration und Teilhabe vor Ort.

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre fördert die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Nachhaltig engagiert! - Qualifizierung und Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement in der Flüchtlingsarbeit" Initiativen und Projekte, die eine systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit voranbringen.

Alle Informationen zum Programm lassen sich auch unter bosch-stiftung.de > "Förderung" > "Gesellschaft" > "Migration und Teilhabe" > "Nachhaltig engagiert!" finden.

Robert Bosch Stiftung GmbH

Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart

10 06 28
70005 Stuttgart

Telefon: 07 11 46 08 4-0
Fax: 07 11 46 08 4-940
Internet: www.bosch-stiftung.de
Extras:
Alle aktuellen Informationen zum Schwerpunkt Migration, Integration und Teilhabe der Robert Bosch Stiftung können unter Http://bosch-stiftung.de > "Förderung" > "Gesellschaft" > "Migration und Teilhabe" > "Nachhaltig engagiert!" über einen Newsletter bezogen werden.
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Die Bewerbung erfolgt über ein Anfrageformular per Mail, das unter bosch-stiftung.de > "Förderung" > "Gesellschaft" > "Migration und Teilhabe" > "Nachhaltig engagiert!" heruntergeladen werden kann.
Antrags-Hilfe:
Bewerbungen sollten in Form einer Projektanfrage mit einer Skizze des Vorhabens und einer Vorkalkulation der Kosten eingereicht werden. Anfragen können auf Deutsch und Englisch eingereicht werden. Fragen zum Förderprogramm werden ausschließlich per Mail an migration@bosch-stiftung.de entgegengenommen. Ansprechpartnerin für das Programm ist Lisa Veyhl, Projektmanagerin im Team Migration und Teilhabe.

Aus den eingegangenen Bewerbungen werden die Projekte ausgewählt, die zum zweiten Schritt der Bewerbung - der Antragsstellung - aufgefordert werden. Dabei gilt es zu beachten, dass die Aufforderung zur Antragsstellung noch nicht mit einer Förderzusage gleichzusetzen ist. Nach Eingang der Antragsunterlagen erfolgt eine erneute umfassende Prüfung des eingereichten Vorhabens. Dieser Prozess kann bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen und erfolgt in enger Rücksprache mit den Antragstellerinnen und Antragstellern.
Einreichfristen:
Bewerbungen werden laufend entgegengenommen.
Wissenswertes:
Welche Fördersumme kann angefragt werden?
Es kann eine Förderung von maximal 40.000 Euro beantragt werden mit der vor allem Sachkosten und anteilig Personalkosten beglichen werden können. Der Projektbeginn kann frühestens drei Monate ab Anfrage geplant werden. Eigenmittel sind erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.

Wann kann mit einem Projekt begonnen werden?
Eine Förderung für einen Projektbeginn kann frühestens drei Monate nach Anfrage eingeplant werden. Grundsätzlich wird empfohlen, die Bewerbung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt einzureichen.

Aus Kapazitätsgründen ist es der Robert Bosch Stiftung nicht möglich, die individuelle Projektentwicklung und -planung zu unterstützen oder eine Projektberatung durchzuführen.
Richtlinien:
Anfragestellerinnen und Anfragesteller können sowohl gemeinnützige Vereine als auch Kommunen sein. Besonders erwünscht sind Bewerbungen von Migranten- und Flüchtlingsselbstorganisationen. Wünschenswert sind zudem Projekte, die in Kooperation mit weiteren Partnerinnen und Partnern(in der Region) umgesetzt werden und eine Nachhaltigkeit der Projektziele bzw. -durchführung anstreben.

Welche Ziele muss das Projekt erfüllen?
Gefördert werden können Projekte, die mindestens zwei der folgenden Ziele verfolgen:

- Die Qualifizierung von ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit wird etabliert bzw. ausgebaut.
- Die Vernetzung und Koordination von Freiwilligen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit wird sowohl untereinander als auch mit anderen ehrenamtlich engagierten Gruppen initiiert bzw. vertieft.
- Das ehrenamtliche Engagement schließt explizit Flüchtlinge mit ein und wird mit ihnen gemeinsam auf Augenhöhe gestaltet.

Wo wird gefördert?
Regional fokussiert sich das Programm auf Vorhaben in sogenannten "sensiblen Räumen" in ganz Deutschland:

- in ländlichen und/oder strukturschwachen Regionen und Städten;
- in Regionen mit besonders starken sozialen Unterschieden;
- in Regionen mit hoher Skepsis/ Ablehnung bei der lokalen Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen.

(Quelle: bosch-stiftung.de > "Förderung" > "Gesellschaft" > "Migration und Teilhabe" > "Nachhaltig engagiert!")
Ein Beispiel aus der Förderung wird unter bosch-stiftung.de > "Förderung" > "Gesellschaft" > "Migration und Teilhabe" > "Nachhaltig engagiert!" vorgestellt.
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