Fördermöglichkeiten

Sinti und Roma: Engagement in Deutschland

Unterstützt wird der Bildungsaufbruch von Roma und Sinti als Nachfahren einer Minderheit, die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung war.

Förderfelder:
Bildung / Erziehung , Soziale Integration , Demokratieförderung
Art der Organisation:
Öffentliche Förderung
Steckbrief:
In Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischen Unrechts engagiert sich die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) für die Überlebenden und setzt sich für Menschenrechte und Völkerverständigung ein. Die Stiftung EVZ ist damit Ausdruck der fortbestehenden politischen und moralischen Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht und gegenüber seinen Opfern.

Alle Informationen zur Förderung lassen sich auch unter stiftung-evz.de > "Handlungsfelder: Handeln für Menschenrechte" > "Empowerment von Sinti und Roma: Engagement in Deutschland" finden.

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

Friedrichstraße 200
10117 Berlin

Telefon: 030 25 92 97-0
Fax: 030 25 92 97-11
E-Mail: infostiftung-evz.de
Internet: www.stiftung-evz.de
Rechtsform:
Stiftung des öffentlichen Rechts
Antragsinfo:
Ein Antragsformular ist bei der Organisation erhältlich
Antrag:
Bewerbungen können per Mail oder Post mit dem unter stiftung-evz.de > "Handlungsfelder: Handeln für Menschenrechte" > "Empowerment von Sinti und Roma: Engagement in Deutschland" zur Verfügung gestellten Antragsformular eingereicht werden.
Antrags-Hilfe:
Projektideen und Fragen sind zu richten an:
Stiftung EVZ
Wanja Hargens
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
hargens@stiftung-evz.de
Tel.: 0 30 25 92 97-64

Ausgewählte Projektideen können bei einem Beratungsseminar(voraussichtlich Anfang Mai) zu einem Förderantrag weiter entwickelt werden.
Einreichfristen:
04. März
Wissenswertes:
Wie wird bewertet?
Beurteilt werden die Ideen nach folgenden Kriterien:

- Projektkonzept: Ziele werden konkret benannt und sind messbar.
- Bedarf und Wirkung: der konkrete Bedarf wird begründet und es wird skizziert, welche Wirkungen erwartet werden.
- Erfahrung: Vorerfahrungen im Bildungsbereich sind vorhanden.
- Methodik: Pädagogische Methoden werden sinnvoll gewählt.
- Nachhaltigkeit: Ergebnisse werden längerfristig genutzt oder können strukturelle Veränderungen bewirken.
- Planung: Ziele, Maßnahme, Zeitplan und Finanzierung sind aufeinander abgestimmt.
Richtlinien:
Zur Einreichung von Projektideen aufgerufen sind Selbstorganisationen der Roma und Sinti in Deutschland – gerne in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Die Projekte können eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren haben und frühestens am 1. Juni im Jahr der Antragstellung beginnen.

Gesucht werden Projektideen, die:
- auf eine Verbesserung der Bildungssituation von Sinti und Roma zielen und
- die Empfehlungen der Publikation "Gemeinsam für eine bessere Bildung" aufgreifen als auch
- einen Beitrag zur Stärkung der Selbstorganisationen der Roma und Sinti leisten.

(Quelle: stiftung-evz.de > "Handlungsfelder: Handeln für Menschenrechte" > "Empowerment von Sinti und Roma: Engagement in Deutschland")
Eine Reihe ausgewählter sowie bereits abgeschlossener Projekte lässt sich unter stiftung-evz.de > "Handlungsfelder: Handeln für Menschenrechte" > "Empowerment von Sinti und Roma: Engagement in Deutschland" finden.
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