Prävention von religiös begründetem Extremismus

Die Qualifizierung vermittelt Wissen in den Themenfeldern Islam, Neo-Salafismus, Radikalisierung, Prävention und Deradikalisierung. Die Teilnehmenden werden dazu befähigt, im Kontext ihres Arbeitsalltags präventiv gegen Radikalisierungstendenzen vorzugehen und entsprechende Anzeichen zu deuten. Die Qualifizierung kann mit der Zertifizierung als Kontaktperson Deradikalisierung abgeschlossen werden und bildet die Grundlage dafür, als Referent / Referentin Workshops und Planspiele umzusetzen.

Die Qualifizierung umfasst neun Fortbildungstagen, die in fünf Modulen zusammengefasst werden. Eine Übersicht über die Module sowie die Termininierung finden Sie hier.


Informationen zur Tätigkeit als Kontaktperson Deradikalisierung

Die Kontaktpersonen Deradikalisierung werden in der Qualifizierung dazu befähigt, Radikalisierungstendenzen bei (jungen) Menschen zu erkennen und richtig einzuschätzen. Sie fungieren dabei als niedrigschwellige Ansprechperson, die in der Lage ist, eine Ersteinschätzung vorzunehmen, wenn die Vermutung einer Radikalisierung im religiös begründeten Kontext vorliegt. Sie bildet dabei die Schnittstelle zwischen der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit.

Vertiefende Informationen zum Konzept der Kontaktperson Deradikalisierung finden Sie hier.


Fortbildung im Modul-System
Das Qualifizierungskonzept des Demokratiezentrums folgt einem „Baukasten“-Prinzip. Interessierte können an einzelnen Modulen teilnehmen, angehende Beraterinnen und Berater müssen eine bestimmte Anzahl und manche Bereiche verpflichtend absolvieren, die im Demokratiezentrum bereits tätigen Referentinnen und Referenten frischen ihre Kenntnisse gezielt auf.

Alle weiteren Infos zu den Inhalten und den Terminen der Module finden Sie in unserem aktuellen Flyer Qualifizierung 2019.


Zertifizierung und Re-Zertifizierung

Zur Zertifizierung als Kontaktperson Deradikalisierung ist für die Qualifizierung im Themenfeld des religiös begründeten Extremismus als Kontaktperson Deradikalisierung ist die aktiven Teilnahme an den fünf Modulen des Themenbereichs erfoderlich. Die Zertifizierung gilt für 3 Jahre und muss durch eine Re-Zertifizierung aufrecht erhalten werden. Die Re-Zertifizierung erfolgt durch die neuerliche Teilnahme an den Modulen P2 und P3 sowie der Teilnahme am jährlich stattfindenden Netzwerktreffen.


Sie interessieren sich auch für Qualifizierungen in anderen Themenfeldern?

Wir bieten unsere modularen Fortbildungen auch zur Beratung im Themenfeld Rechtsextremismus und zur Beratung für Betroffene von rechter Gewalt.




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