Bundesverfassungsschutz will Identitäre Bewegung beobachten

Bericht

Die „Identitäre Bewegung Deutschland“ wird nun auch bundesweit beobachtet. Im Landesverfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2015 sind sie bereits erwähnt. In jüngster Zeit treten sie verstärkt mit Aktionen an die Öffentlichkeit, erst kürzlich in Tübingen.

Seit 2012 ist die aus Frankreich kommende Gruppierung (Génération identitaire) in Deutschland aktiv. Ihre Aktivitäten fanden bisher vor allem im Internet statt. Hinter ihrer Forderung nach „der Selbstverwirklichung jeden Volkes“ steht viel völkisches Gedankengut, das neu verpackt an die nationalsozialistische Rassenideologie anknüpft. Sie positioniert sich gegen die Einwanderung von Muslimen, schürt die Angst vor Überfremdung und Verlust einer eigenen Identifikation. Nun wird bundesweit beobachtet.

Erst kürzlich berichteten der SWR,Badische Zeitung, die Stuttgarter Zeitung und andere von der Absicht der AfD, mit den „Identitären“ zusammenzuarbeiten. So auch die Forderung des AfD-Funktionärs, Dubravko Mandic, aus Freiburg: „Nun hat sich der Freiburger Rechtsanwalt und AfD-Funktionär Dubravko Mandic für eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der Identitären Bewegung (IB) ausgesprochen. Die aber wird nicht nur vom Verfassungsschutz in Baden-Württemberg als rechtsextrem eingestuft.“ www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wirbel-um-afd-die-naehe-zum-rechten-rand.5edefbf1-1162-49fc-bded-46a382d46c8d.html

 

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Von kvO-Redaktion; Foto: de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung

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