Detaillierte Einblicke in eine herausfordernde Arbeit – Die Meldestelle respect! im Portrait der Stuttgarter Zeitung

Bildquelle: © wildpixel / iStock
Bericht

Aktuelle Ereignisse, wie der Mordfall an Regierungspräsident Walter Lübcke, durch einen Rechtsterroristen, sorgen natürlich auch im Netz für Aufregung.

Das merken die Mitarbeitenden der Meldestelle respect! im Demokratiezentrum natürlich zuerst. Dort landen seit dem Bekanntwerden des Tathintergrunds verstärkt Meldungen von Personen, die im Netz auf Hasskommentare stoßen, welche sich auf den Mordfall an Regierungspräsident Walter Lübcke beziehen. Teilweise wird in diesen der mutmaßliche Täter gefeiert, oder dazu aufgerufen ähnliche Taten zu verüben.

Dies ist kein Einzelfall. Öffentlichkeitswirksame Ereignisse spiegeln sich zuverlässig in der Arbeit von respect! wider. Aber auch unabhängig von solchen Ereignissen steigt die Zahl der eingehenden Meldungen stetig an.

Allein im bisherigen Jahr 2019 liegen bereits 1484 Meldungen vor.

Eingehende Meldungen werden grundsätzlich auf Strafbarkeit eingeschätzt. Ist diese gegeben, erfolgt eine Anzeige bei der Polizei und ein Löschauftrag beim entsprechenden Provider.

Eine Arbeit, die definitiv immer anspruchsvoll und häufig belastend ist. Der Journalist Eberhard Wein hat die Meldestelle besucht und gibt in seinem Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 6. Juli 2019 einen detaillierten und guten Einblick in die Arbeit von respect!. Im Zentrum stehen dabei die täglichen Herausforderungen im Umgang mit strafrechtlich relevanten Kommentaren im Netz.

Von unserer Seite aus natürlich eine klare Leseempfehlung.

 

Bildquelle: © wildpixel / iStock

 

Teilen
zurück zur Übersicht