Hohenlohekreis setzt Zeichen gegen Fremdenhass

Bericht

Mit einem Fachtag zum Thema Weltoffenheit und Demokratie bezieht der Landkreis Stellung gegen jede Art von fremdenfeindlichen Aktionen. Landrath Dr. Neth lud Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein und viele kamen. Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg erhielt Gelegenheit, einen Fachbeitrag zum Thema zu leisten und sich und seine Arbeit vorzustellen.

Nach dem fremdenfeindlichen Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Neuenstein und Fedelbach im Januar 2017 setzt der Hohenlohekreis ein Zeichen gegen Fremdenhass und Rechtspopulismus.

„Mit dem Fachtag beziehen wir klar Stellung gegen jede Art von fremdenfeindlichen Aktionen. Brandstiftung löst keine Probleme, Gewalt gegen Personen oder Sachen hat keinen Platz im Hohenlohekreis, ebenso wenig die Gewalt gegen andere Werte. Wir stellen uns auch klar gegen Rechtspopulismus“, so Landrat Dr. Neth. „Besonders betroffen sind wir, da die Unterkunft in Neuenstein und das dahinterstehende Konzept einen wichtigen Beitrag für die Flüchtlingsarbeit im Hohenlohekreis leistet. Die Antwort auf den Brandanschlag und gegen Rechtspopulismus ist klar: Wir werden die Integration und den Zusammenhalt in Neuenstein und in den anderen 15 Städten und Gemeinden des Hohenlohekreises noch weiter stärken.“

Der Fachtag am 31.03.2017 richtete sich an alle Interessierten, insbesondere Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und auch an Fachkräfte aus Schulen, Jugendhilfe, Ehrenamtskreise und weitere Multiplikator/innen. Mit dem Fachtag möchte der Hohenlohekreis seine Weltoffenheit zeigen, klar Stellung gegen fremdenfeindliche Aktionen beziehen sowie Daten und Fakten zum Thema Extremismus und Fremdenhass darlegen. Weiterhin soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten der Prävention bestehen und was der Landkreis bereits an Integrationsarbeit leistet.

 

Von kvO-Redaktion; Foto: Demokratiezentrum

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