Landesdemokratiekonferenz ist ausgebucht
Vielen Dank für das überaus große Interesse an der Landesdemokratiekonferenz. Die Veranstaltung am 28. September 2026 ist bereits ausgebucht. Zurzeit können wir nur Anmeldungen für die Warteliste entgegennehmen.
Lange Nacht der Demokratie
Zum zweiten Mal feiert Baden-Württemberg die „Lange Nacht der Demokratie“. Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit, dem 2. Oktober 2026, ruft ein breites Bündnis Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich für Demokratiebildung und -stärkung zu engagieren. In vielen Kommunen finden vielfältige Veranstaltungen statt, bei denen Menschen zusammenkommen, diskutieren und Demokratie in spannenden Formaten erleben. Mitmachen erwünscht: Engagierte aus Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur, Initiativen oder Kommunen sind herzlich eingeladen, eigene Angebote einzureichen und Teil der Langen Nacht der Demokratie 2026 zu werden. Ob Diskussion, Workshop, Lesung, Ausstellung, Theater, Musik oder Begegnungsformat: Kreative Ideen, die Demokratie erlebbar machen und Menschen ins Gespräch bringen, sind gefragt. Weitere Informationen, Hinweise zur Beteiligung und eine Übersicht der teilnehmenden Einrichtungen finden Sie hier.
Tagung: Islamismus in Baden-Württemberg
Wie steht es heute um den Islamismus in Deutschland sowie Baden-Württemberg und die Diskussion darum? Wie unterscheiden sich verschiedene Formen des Islamismus – legalistisch, salafistisch oder dschihadistisch? Welche sind die wichtigsten islamistischen Akteure und Akteurinnen in Deutschland? Wie hat sich die Szene in den vergangenen Jahren verändert? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Fachtagung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Wann: 28. September 2026, 18:30 – 21:30 Uhr,
Wo: Weingarten
Anmeldung: Weitere Informationen finden Sie hier.
Einsamkeit in der Jugend
Einsamkeit in der Jugend: Verstehen, erkennen und begegnen“ ist der Titel einer Fachveranstaltung des Projekts Atlas, die sich mit der Einsamkeit junger Menschen in einer digital vernetzten Welt befasst. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen vor allem Fragen für die pädagogische Praxis im Mittelpunkt: Wie lässt sich Einsamkeit erkennen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Fachkräfte? Und wie können soziale Teilhabe und tragfähige Beziehungen gestärkt werden? Referent ist Dr. Janosch Schobin, Soziologe am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. in Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Freundschaftssoziologie, der Einsamkeitsforschung und der Techniksoziologie.
Wann: 30.09.2026, 10:30–12:00 Uhr
Wo: Online über Zoom
Anmeldung: Die Anmeldung ist hier möglich.
Macht. Autorität. Verantwortung. Perspektiven für Demokratie, Teilhabe und professionelle Praxis ist der Titel einer Fachtagung, die sich an Fachkräfte, Studierende und Multiplikatoren richtet. Sie sollen ein differenziertes Verständnis von Macht und Autorität entwickeln und die eigene professionelle Rolle kritisch reflektieren. Neben fachlichen Impulsen steht der Austausch zwischen unterschiedlichen Berufsfeldern im Mittelpunkt.
Wann: 1. Oktober 2026, 9:30 bis 17:00 Uhr
Wo: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stuttgart-Hohenheim
Anmeldung: Die Anmeldung ist hier möglich.
„Social Media verbieten? Warum Medienkompetenz wichtiger ist als Verbote“, mit diesem Thema beschäftigt sich ein Fachimpuls mit der Frage, wie junge Menschen befähigt werden können, digitale Medien reflektiert, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen. Im Rahmen des Projekts ATLAS Connect wirft Dirk von Gehlen einen Blick auf aktuelle Entwicklungen, Trends und Debatten in digitalen Räumen. Dabei geht es nicht nur um Risiken und Herausforderungen, sondern auch um die Potenziale sozialer Medien. Anhand konkreter Beispiele zeigt er auf, wie digitale Plattformen kreative Ausdrucksformen, gesellschaftliche Teilhabe, Gemeinschaft und Lernen ermöglichen können.
Wann: 29.10.2026, 10:30–12:00 Uhr
Wo: Online über Zoom
Anmeldung: Die Anmeldung ist hier möglich.
Neue Feindbilder, neue Gewaltformen? Wie verändert sich der Linksextremismus? Und welche Entwicklungen sind für Prävention und pädagogische Praxis besonders relevant? Im Online Lunch gibt Isabelle Holz einen wissenschaftlich fundierten Einblick in aktuelle Entwicklungen des linksextremistischen Spektrums. Dabei richtet sie den Blick weniger auf einzelne Gruppierungen als auf die ideologischen Veränderungen dahinter: Wie verändert sich die Kapitalismuskritik? Warum gewinnen öko-anarchistische und antimodernistische Argumentationen an Bedeutung? Weshalb geraten Unternehmen und kritische Infrastrukturen zunehmend in den Blickwinkel militanter Gruppen? Der Vortrag ordnet diese Entwicklungen ein und diskutiert ihre Bedeutung für Prävention, politische Bildung und pädagogische Praxis. Isabelle Holz ist Vorsitzende des Netzwerks Terrorismusforschung e. V. und wissenschaftliche Mitarbeiterin und Teilprojektleiterin im Forschungsverbund MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung.
Wann: 26.11.2026, 12:30–14:00 Uhr
Wo: Online über Zoom
Anmeldung: Die Anmeldung ist hier möglich.