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Online Format: Rechtsradikale Musik als Einstiegsdroge und Lebenselexier der Szene – Termin verschoben!

KRANKHEITSBEDINGTE ABSAGE – WIRD NACHGEHOLT. Musik ist essentiell für die extreme Rechte. Rechtsrock gilt seit Jahrzehnten als Einstiegsdroge Nummer eins, über ihn werden Menschen an die Szene herangeführt, gebunden und radikalisiert. Gleichzeitig finanziert er Szeneführer, und politische Aktivitäten. Doch Rechtsrock ist längst nicht mehr das einzige Genre, auf deren Klaviatur die extreme Rechte heutzutage spielt. Manche tarnen sich als »unpolitische« Rocker, um sich in einer Grauzone mit anderen Szenen zu vermischen. »Chris Ares« aus dem Landkreis Ravensburg rappt sich am Puls der rechtsradikalen Identitären Bewegung in die Charts … Wie gefährlich sind die Netzwerke rechter Musiker und wie können wir die Gesellschaft schützen?

 

Damit beschäftigt sich Sebastian Lipp in diesem Webseminar. Sebastian Lipp recherchiert und berichtet als Journalist für verschiedene Medienhäuser, darunter Zeit online, der Bayerische Rundfunk und verschiedene Tageszeitungen. Sein Schwerpunkt: Die Umtriebe von Neonazis und anderen Rechtsradikalen vor allem in Bayern und Württemberg. Als Chefredakteur bei Allgäu ⇏ rechtsaußen sieht er bei der dortigen Szene besonders genau hin. Im Mai 2019 zeichnete ihn der Bayerische Journalistenverband für die von ihm herausgegebene umfangreiche Recherche zum rechten Untergrund im Allgäu mit einem Preis zum Tag der Pressefreiheit aus.

Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht.

 

Details

Datum: 15.05.2020

Zeit: 11:00 - 13:00 Uhr