Wissen und mehr

„Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.“

Herbert Spencer (engl. Philosoph und Soziologe 1820-1902)

 

Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg stellt über seine Fachstellen relevantes Wissen und Informationen zur Verfügung. Unserer Handouts, Publikationen und Infosheets sind kostenfrei zum Herunterladen verfügbar und können größtenteils auch als Printversion kostenfrei bestellt werden.

Die Materialien vertiefen die Inhalte unserer Workshops und können sowohl als Vor- oder Nachbereitung als auch zur allgemeinen Informationen genutzt werden. Der Schwerpunkt liegt darauf, das Wissen so aufzubereiten, dass es im Alltag Anwendung finden kann.

Darüber hinaus werden hier auch Materialien die Materialien zur Verfügung gestellt, die zur eigenen Umsetzung der Angebote vonnöten sind.

Viel Spaß beim Stöbern!

 

Publikationen und Handouts

FactSheet 2018

Alle wichtigen Kennzahlen und Ergebnisse des Demokratiezentrums 2018 werden im FactSheet 2018 präsentiert, das hier kostenlos zum Download bereitsteht.

 

 


Religiös begründeter Extremismus

 

Broschüre „Pädagogischer Umgang mit antimuslimischem Rassismus“

Angesichts der Diskussionen um die Gefahr von „Islamismus“ infolge von Anschlägen ist eine Zunahme von Gewalttaten gegen Muslime und Angriffe auf muslimische Einrichtungen zu verzeichnen. Von der wissenschaftlichen Sicht auf Rassismuserfahrungen Jugendlicher zu Handlungsempfehlungen für die pädagogische Praxis wird mit der Broschüre erstmals ein Bogen gespannt. Im ersten Teil werden verschiedene Studien in diesem Themenfeld diskutiert, um im zweiten Teil über die Reflexion von vier Praxisprojekten mögliche Erfolg versprechende Herangehensweisen vorzustellen. Eine Broschüre für pädagogische Fachkräfte, die sich der Thematik annähern wollen. Die Broschüre kann auch als Druckversion kostenlos im online Shop der Jugendstiftung Baden-Württemberg bestellt werden.

 

Handout „Radikalisierung – Theoriemodelle für die pädagogische Praxis“

Im wissenschaftlichen Diskurs existiert eine Vielzahl verschiedener Definitionen von Radikalisierung. Das Handout bietet eine kurze Einfürhung in den komplexen Begriff und stellt Theorien der Radikalisierungsforschung praxisnah vor. Warum radikalisieren sich Jugendliche und was kann man dagegen tun? Es werden zwei praktische Übungen für Jugendgruppen und auch Erwachsenengruppen geschildert, die die Thematik spielersich aufnehmen.

 

Handout „Islam, Salafismus, Dschihadismus – Differenzierung tut Not!“

Spätestens seit den Anschlägen in New York am 11. September 2001 sind die Begriff Salafismus, Islamismus und Dschihadismus aus dem politischen, medialen und pädagogischen Diskurs nicht mehr wegzudenken. Doch was genau bezeichnet der Begriff Islamismus? Welches Islamverständnis steckt hinter der Bezeichnung Salafismus und wo genau ist Dschihadismus zu verorten? Das Handout führt prägnant in die neo-salafitstische Szene und Ideologie ein und klärt dabei zentrale Begrifflichkeiten.

 

Closing the “Critical Disconnect“. The establishment of regional prevention networks at the interface of prevention and deradicalisation work using the example of the Federal State Democracy Centre Baden-Wuerttemberg

Der Artikel stellt die fachlichen Grundlagen des Präventionsnetzwerks PREvent!on dar und erläutert die Bedeutung einer Verknüpfung von Prävention und Deradikalisierung auf der Regionalebene. Der Artikel ist im der Frühjahrsausgabe des JD Journal for Deradicalization erschienen und ist kostenlos als pdf verfügbar.

 

Mythen, Theorien und Ideologien Verschwörungsglaube und Demokratie in Zeiten von Social Media

Verschwörungstheorien, -mythen und -ideologien sind besonders durch die sozialen Netzwerke zum Thema und vor allem wieder sichtbarer geworden.Aus alternativen Fakten oder schlicht Lügen werden gefühlte Realitäten, die eine Diskussion oder gar einen Kompromiss außerhalb der eigenen Sichtweise unmöglich machen. Für demokratische Gesellschaften, die von Diskurs und gemeinsamen Grundwerten abhängen, ist das ein ernstzunehmendes Problem und Grund genug sich mit dem Phänomen „Verschwörungsglaube“, jenseits von Ironie und Aluhutmethaphern ernsthaft auseinanderzusetzen.

 

Im Netz der Lügen. Beiträge zum Themenfeld Fake News und Hate Speech.

Noch nie war mit so geringem Aufwand möglich mit sogenannten „Fake News“ in den sozialen Netzwerken maximale Verwirrung zu stiften. Was gut recherchierte Informationen, was mit Kalkül eingesetzte „Alternative Fakten“ sind wird immer schwerer zu unterscheiden. Wer effektive Gegenstrategien gegen das Massenphänomen Hass und Hetze im Netz entwickeln will kommt deshalb nicht umhin es zusammen mit dem vermehrten Einsatz von „Fake News“ zusammen zu denken.

 


Extreme Rechte

 

Antidemokratische Vorfälle und Ereignisse in Baden-Württemberg. Rechtsextremismus, religiös begründeter Extremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit 2017

Der Bericht zu „Antidemokratischen Vorfällen und Ereignissen in Baden-Württemberg“ ist eine Bestandsaufnahme von Vorfällen und Ereignissen in den Themenfeldern Rechtsextremismus, religiös begründeter Extremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Baden-Württemberg im Jahr 2017. Als wesentliche Quelle wurden Meldungen regionaler Zeitungen und deren Online-Plattformen in Baden-Württemberg sowie Landes- und Bundesdrucksachen herangezogen. Der Bericht gibt eine Übersicht zu den in Baden-Württemberg im Jahr 2017 aufgefallenen antidemokratischen Vorkommnissen und Ereignissen, die in Zusammenhang mit antidemokratischen Ideologien stehen. Neben der Möglichkeit, auch den Hintergrund einzelner Ereignisse zu betrachten, bietet der Bericht Anknüpfungspunkte sich differenziert mit den Themenfeldern Rechtsextremismus, religiös begründeter Extremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen. Darüber hinaus stellen die im Demokratiezentrum Baden-Württemberg angesiedelten Fachstellen mit ihrer jeweils spezifischen Expertise in einleitenden Beiträgen ihre Einschätzungen zur Situation extremistischer Entwicklungen im Land Baden-Württemberg dar und machen Vorschläge für die künftige Präventionsarbeit. Der Bericht kann auch als Druckversion im Online-Shop der Jugendtstiftung Baden-Württemberg bestellt werden.

 

 

Antidemokratische Vorfälle und Ereignisse in Baden-Württemberg. Rechtsextremismus, religiös begründeter Extremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit 2018

Bereits zum dritten Mal veröffentlicht das Demokratiezentrum Baden-Württemberg seinen Monitoringbericht antidemokratischer Vorfälle. Im Zentrum des Berichts 2018: die chronologische Darstellung von Übergriffen, Hetze und anderen Vorfällen „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ in Baden Württemberg sowie Fachartikel zu aktuellen Entwicklungen von politisch und religiös begründetem Extremismus. Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, antimuslimische Straftaten und Islamfeindlichkeit zeigen: gerade Schutzbedürftige und Minderheiten sind weiterhin in einem besonders hohen Maße von solchen Vorfällen betroffen. Rassismus ist dabei die größte Motivation für die Täter. Grundlage für die Darstellung bildet die Recherche von Medienberichten, deren anschließende Kategorisierung sowie die Auswertung von Drucksachen des Bundes und des Landtags. Insgesamt wurden 412 Fälle ausgewertet. Herausgeberin der Publikation ist die Jugendstiftung Baden-Württemberg. Der Bericht umfasst 146 Seiten und ist im Buchhandel für 19,80 Euro oder im Onlineshop  erhältlich.

 

Wachsende Radikalisierung – eine Gefahr für den Zusammenhalt am Oberrhein?

Am 6. November 2017 fand in Binzen (Landkreis Lörrach) der trinationale Fachtag „Wachsende Radikalisierung – eine Gefahr für den Zusammenhalt am Oberrhein?“ mit Muhterem Aras, Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg statt, den der Oberrheinrat mit Unterstützung des Demokratiezentrum Baden-Württemberg durchgeführt hat. Aus den Redebeiträgen und den Ergebnissen des dort durchgeführten WorldCafés ist beigefügte Dokumentation in Deutsch und Französisch entstanden. Die Betrachtung und Bearbeitung von Radikalisierungsphänomenen durch Fachleute und politisch Verantwortliche in Deutschland, Frankreich und der Schweiz bietet Impulse für die weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen der Demokratieförderung und Extremismusprävention.

 

 

Monitoring 2016 „Rechtsextreme und fremdenfeindliche Vorfälle in Baden-Württemberg“

Der Monitoring-Bericht ist eine Bestandsaufnahme von rechtsextremen und fremdenfeindlichen Vorfällen in Baden-Württemberg im Jahr 2016. Als wesentliche Quelle wurden Meldungen regionaler Zeitungen und deren Online-Plattformen in Baden-Württemberg herangezogen, in denen über Vorfälle mit eindeutig rechtsextremem oder fremdenfeindlichem Hintergrund berichtet wurde. Der Monitoring-Bericht bietet fachlich Interessierten, zivilgesellschaftlich Engagierten und politischen Entscheidungsträgern einen kompakten Überblick über medial kommunizierte Vorfälle. Der Bericht kann auch als Druckversion kostenlos im Online-Shop der Jugendtstiftung Baden-Württemberg bestellt werden.

 


Flucht, Zuwanderung und Integration

 

Glossar des Themenfelds „Flucht, Zuwanderung und Integration“

Der vermehrte Zuzug geflüchteter Menschen nach Deutschland wirft bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Fragen zu den Themen Flucht, Zuwanderung und Integration auf. Leider gibt es im Internet und den sozialen Medien teils bewusst gestreute Fehlinformationen. Im schlimmsten Fall entstehen so böse Gerüchte, die ein Zusammenleben erschweren. Ein Fragenkatalog, ein Glossar und die Benennung wichtiger Akteure auf diesem Feld ist eine Hilfestellung, um seriöse Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

 

Fragenkatalog „Flucht, Zuwanderung und Integration“

Der vermehrte Zuzug geflüchteter Menschen nach Deutschland wirft bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Fragen zu den Themen Flucht, Zuwanderung und Integration auf. Leider gibt es im Internet und den sozialen Medien teils bewusst gestreute Fehlinformationen. Im schlimmsten Fall entstehen so böse Gerüchte, die ein Zusammenleben erschweren. Ein Fragenkatalog, ein Glossar und die Benennung wichtiger Akteure auf diesem Feld ist eine Hilfestellung, um seriöse Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

 

Akteure in Baden-Württemberg im Themenfeld „Flucht, Zuwanderung und Integration“

Der vermehrte Zuzug geflüchteter Menschen nach Deutschland wirft bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Fragen zu den Themen Flucht, Zuwanderung und Integration auf. Leider gibt es im Internet und den sozialen Medien teils bewusst gestreute Fehlinformationen. Im schlimmsten Fall entstehen so böse Gerüchte, die ein Zusammenleben erschweren. Ein Fragenkatalog, ein Glossar und die Benennung wichtiger Akteure auf diesem Feld ist eine Hilfestellung, um seriöse Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

 

Medien zu „Flucht, Zuwanderung und Integration“

Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg hat eine Auswahl an Medien zusammengestellt, die dazu einlädt, sich mit den Themen Flucht, Zuwanderung und Integration auseinander zu setzen. Die Auswahl richtet sich einerseits an Erwachsene, die aktiv in der Jugendarbeit sind, andererseits an Jugendliche, die sich selbstständig informieren möchten.

 


Studien

 

„Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2018“ – Studie der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Rund die Hälfte aller Kommunen (566 Kommunen, 53%) in Baden-Württemberg praktizieren derzeit eine Form der Jugendbeteiligung oder haben in den letzten Jahren eines der vielfältigen Formate erprobt. Dies ergab die dritte Studie des Fachbereichs Jugend und Politik der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Gesamtschau zur Beteiligungspraxis ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und gibt Auskunft darüber, welche Formate   in welcher Häufigkeit praktiziert werden. Da es sich bereits um die dritte Studie dieser Art handelt, kann sie zudem einen Entwicklungsprozess aufzeigen.

Beantwortet werden grundsätzliche Fragen, wie die nach der personellen Ausstattung der Kommunen für Jugendbeteiligung und dem dafür zur Verfügung stehenden Sachbudget. Die Antworten differieren stark von Kommune zu Kommune und geben Raum für daran anschließende Diskussionen.

Auch das aktuelle Thema „Digitale Jugendbeteiligung“ wird beleuchtet. So ergab die Umfrage, dass 19,3 Prozent der Kommunen, die Jugendbeteiligung praktizieren, dabei Online Tools verwenden. 13 Kommunen gaben bspw. an eine Beteiligungs-App zu nutzen. Damit in Zusammenhang steht die Einschätzung der Kommunen, dass digitale Beteiligungsformate künftig wichtiger werden. Die Daten der Studie lassen sich demnach gut dazu nutzen, Trends abzulesen oder auch zu entkräften. Ein gegenwärtiges Standarddokument also, das sich an eine breite Leserschaft wendet und dank zahlreicher Grafiken gut aufbereitet ist.

 

 

 

 


Materialien zu unseren Angeboten

 

Aktionskalender „Respekt zeigen!“

Der Wandkalender in DIN A2 Format beinhaltet 12 Kalenderblätter mit Übungen zu den Themen Menschenrechte, Identität, Vielfalt, Vorurteile, Diskriminierung, Hate Speech und Fake News. Mit dem Aktionskalender werden Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 in zwölf Übungen mit der Vielfalt unserer Gesellschaft vertraut gemacht und für Respekt und Toleranz sensibilisiert. Neben ausführlichen Anleitungen gibt es Kopiervorlagen, die online heruntergeladen und ausgedruckt werden können. Die einzelnen Übungen wurden mit Jugendlichen aus dem Mentorenprogramm Vielfaltcoach des Demokratiezentrums Baden-Württemberg erprobt und weiterentwickelt.

 

 


Hier finden Sie die Materialien zu unseren Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Sie haben eine Schulung belegt und möchten die Materialien zur selbstständigen Umsetzung herunterladen? Dann sind sie hier richtig.

Hier geht´s zu unserem internen Bereich für Honorarkräfte.