Immer mehr Menschen informieren sich im Internet. Doch was bedeutet das für Demokratie und sozialen Zusammenhalt? Wie beeinflussen Fake News, Hassrede, Filterblasen und Echokammern die Meinungsbildung? Diskutieren Sie auf der Landesdemokratiekonferenz mit uns, wie wir in einer veränderten Medienlandschaft Demokratie und Vielfalt stärken und Extremismus entgegenwirken können.

Unsere Gäste:

Prof. Dr. Frank Brettschneider, Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, stellt die aktuellen Ergebnisse des „Demokratie Monitoring 2025 Baden-Württemberg“ vor und erläutert die Zusammenhänge zur Mediennutzung.  

Giulia Fioriti, eine der Gründerinnen der politischen Social-Media-Beratung mecoa Mediencoaching, erläutert, warum soziale Medien für die Demokratie wichtig sind und gibt praktische Tipps für überzeugende und reichweitenstarke Inhalte.

Timo Büchner recherchiert seit Jahren zur extremen Rechten und zum Reichsbürger-Milieu in Baden-Württemberg. Auf der Landesdemokratiekonferenz spricht er über die Identitären in Baden-Württemberg und deren Kommunikation in den sozialen Medien. 

Jakob Grasser und Dr. Tim Schumacher sind Mobile Berater der Fachstelle mobirex im Demokratiezentrum Baden-Württemberg. In einem Workshop erläutern sie die Arbeit von mobirex und der Mobilen Beratung.

Julia Rauth vom Innovationsprojekt Digital Streetwork Stuttgart in Trägerschaft der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft stellt den interaktiven Workshop „Einsamkeit, Social Media und die Gefahr der Radikalisierung“ vor. Der Vortrag zeigt, wie Social Media zur Radikalisierungsfalle werden kann – und was Prävention leisten muss.

Anmeldung unter: https://eveeno.com/354612128

Wir laden Sie herzlich zur Demokratiekonferenz am Donnerstag, 4. Juli 2024, 10:00 bis 16:00 Uhr, in das Theaterhaus Stuttgart ein. Wo konnten die Projekte des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in der vergangenen Förderperiode etwas bewegen? Welchen Herausforderungen müssen wir uns in Zukunft stellen? 

Den Rück- und Ausblick auf die Anliegen der Demokratieförderung und Extremismusprävention möchten wir gern gemeinsam mit Ihnen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Kommunen, Landesverwaltung, politischer Bildung, zivilgesellschaftlichen Organisationen und allen, die sich Tag für Tag für unsere Demokratie einsetzen, wagen.

Freuen Sie sich auf Impulse von

Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing:

„Wer setzt hier eigentlich was aufs Spiel – und warum? Diagnosen zur Gefährdung der Demokratie“

Prof. Dr. Tobias Müller, Kolping Hochschule in Köln:

„Medienhype oder neues Themenfeld für die Extremismusdistanzierung? Rechtsextremismus im Alter als Gefahr für Zusammenhalt und Engagement in Baden-Württemberg“

Prof. Dr. Lars Rensmann, Universität Passau:

„Desinformationskrieg gegen die Demokratie – Polarisierung und Radikalisierung durch soziale Medien und digitalen Strukturwandel“

Inga Gertmann, Senior Projektmanagerin und Leiterin der Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt bei „More in Common Deutschland“

„Das richtige Format am richtigen Ort: Wo und wie kann die Zivilgesellschaft wirken?“

Natürlich haben wir für gegenseitiges Kennenlernen und den Austausch auch in diesem Jahr  ausreichend Zeit eingeplant.

Finanziert durch
gefördert vom
im Rahmen des Bundesprogramms
Finanziert durch
Link zum Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg
und
Link zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
im Rahmen des Bundesprogramms
Link zu Bundesprogramm "Demokratie leben!"